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Presse

21.10.2016 PRESSEMITTEILUNG

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V.: Kein „Klimaschutz durch Naturzerstörung“

Artenschutz und Biologische Vielfalt werden in Hessen immer mehr für den Windindustrieausbau geopfert

Der bisherige Schutzstatus für die in Hessen stark vom Aussterben bedrohten Arten Mopsfledermaus und Große Bartfledermaus wurde aktuell durch die grüne Umweltministerin Priska Hinz mit einem Erlass ausgehebelt.

Hintergrund ist der in der Planung befindliche Regionalplan Südhessen, Teilplan „Erneuerbare Energien“.

Bisher gilt für Windkraftanlagen-Genehmigungen eine 5 km Sperrzone, die diese beiden Fledermausarten im Hinblick auf das Tötungsverbot (§ 44 BNatSchG) schützen sollen. Nun wurde diese Sperrzone auf einen 1 km-Radius um die Wochenstuben (Aufzuchtstätten der Fledermäuse) reduziert.

Dieser fachlich und artenschutzrechtlich völlig unbegründete Erlass dient lediglich dem Zweck, der politisch vereinbarten Vorgabe, 2% der hessischen Landesfläche für Windvorrangflächen in der Regionalplanung „Erneuerbare Energien“, Vorschub zu leisten.

Weiterlesen: 21.10.2016 Pressemitteilung

18.10.2016

NATURSCHUTZINITIATIVE (NI) fordert RAG montanWIND zur Aufgabe der Windkraftpläne im Fröhner Wald auf!

Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz teilte Anfang Oktober 2016 mit, dass eine der drei geplanten Anlagen im Fröhner Wald aufgrund von vorhandenen und ökologisch überaus wertvollen Alt- und Totholzbeständen nicht genehmigungsfähig sei. Damit wird die die Auffassung und Bewertung der Naturschutzinitiative vollumfänglich bestätigt.

„Wir haben bereits mehrfach betont, dass der Fröhner Wald aus naturschutz- und artenschutzrechtlichen Gründen zur Errichtung von Windindustrieanlagen völlig ungeeignet ist“, betonte Harry Neumann, saarländischer Landesvorsitzender der NI.

Daher fordert die Naturschutzinitiative die Geschäftsführung der RAG montanWIND dazu auf, das Projekt „Windkraft im Fröhner Wald“ umgehend zu beenden. Nach unserer Kenntnislage soll die Zuwegung zu einer benachbarten Anlage, die in einem intakten und alt gewachsenen Eichen-Buchen-Mischwald geplant wurde, ebenfalls durch diesen Alt- und Totholzbestand verlaufen – derartige Eingriffe in die Ökologie eines hochwertigen Waldes sind aber unzulässig und zu unterbinden.

Weiterlesen: 18.10.2016 Pressemitteilung

10.10.2016 - PRESSEMITTEILUNG

Die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge dürfen nicht weiter industrialisiert werden!

Auf den Höhen des nördlichen Naturparks, den Limpurger Bergen, in der Region des lieblichen Bühlertals, Jagsttals bis an die bayerische Grenze im Osten soll die Windkraft vehement ausgebaut werden. Der Charakter der ländlich geprägten, idyllischen Landschaft wird dann nicht wieder zu erkennen sein, sollten diese Vorhaben Wirklichkeit werden.

Die Wälder der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge und der angrenzenden Regionen beheimaten nicht nur eine hohe Vielfalt an Tieren und Pflanzen, sondern bieten auch dem Mensch eine ruhige Heimat und Erholungsraum.

„Bei so einer Vielfalt an Arten in einer noch intakten abwechslungsreichen Landschaft mit einer großen Zahl sich abwechselnder Ökosysteme darf es nicht sein, dass wirtschaftliche Gründe der Windkraftindustrie vor die Belange des Naturschutzes gestellt werden“, so Harry Neumann, Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative. e.V.

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