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Presse

11.09.2017 - PRESSEMITTEILUNG

Denkschrift

„Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar“

Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Naturschutzinitiative e.V. (NI) in Auftrag gegebene wissenschaftliche Untersuchung des renommierten Biologen Dr. rer. nat. Wolfgang Epple.

Die Klimadebatte führt zu einer historischen Umdeutung des Naturschutzgedankens.

Ein industrieller Komplex schickt sich im Zeichen der „Klima- und Weltrettung“ an, flächendeckend genau das zu beeinträchtigen und zu zerstören, was es vorgibt, retten zu wollen. Eine naturfressende Industrie soll die Natur bewahren.

Die in der öffentlichen Debatte, gerade auch in den „Mainstream-Medien“ gepflegte diffuse Gleichsetzung von „Klimaschutz“ und Naturschutz ist dafür verantwortlich, dass der bewahrende Ansatz zur Erhaltung der Natur zur Randnotiz der Weltrettung durch „Klimaschutz“ wurde. Die Klimadebatte hat damit zu einer historischen Umdeutung des Naturschutzgedankens geführt.

Weiterlesen: 11.09.2017 - PM - Denkschrift

08.09.2017 - Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von

Naturschutzinitiative e.V. (NI), NABU Kroppacher Schweiz, GNOR, POLLICHIA

Windenergieanlagen „Roter Kopf“ und „Hartenfelser Kopf" bleiben weiterhin eine Todesfalle für den Rotmilan und andere Arten! Naturschutzverbände fordern Rückbau der Anlagen!

Der Rotmilan gehört in Deutschland zu den überproportional durch Windenergieanlagen gefährdeten Arten. Dies wird durch Ergebnisse der Staatlichen Vogelschutzwarte von Brandenburg verdeutlicht, nach denen Windräder an vorderster Stelle bei den Verlustursachen für den Rotmilan angeführt werden. Mittlerweile ist auch hinreichend bekannt, dass gerade an höheren Windenergieanlagen mit einem Rotor-Boden-Abstand von mehr als 80 m in zunehmendem Maße Rotmilane getötet werden. Gleichermaßen finden sich Schlagopfer bei dieser Art vermehrt in Wäldern. Dies liegt höchstwahrscheinlich darin begründet, dass in jüngster Zeit verstärkt auch Waldgebiete für die Errichtung von Windenergieanlagen geopfert wurden.

In einer Pressemitteilung teilt die Kreisverwaltung Westerwald aktuell mit, dass für den Standort Roter Kopf bei Westerburg im Juni 2017 Untersuchungen zum Rotmilan in Auftrag gegeben wurden. Diese Untersuchungen erfolgten jedoch erst, nachdem die Naturschutzverbände mehrfach auf die getöteten Rotmilane im Westerwald hingewiesen hatten. Der Untersuchungsbeginn war somit viel zu spät, nämlich erst nach dem Fund des dritten Rotmilans (Hartenfelser Kopf) im Westerwald in diesem Jahr. Die Untersuchungen für den Roten Kopf hätten bereits ab April – mit dem Fund des ersten Rotmilans – eingeleitet werden müssen. Dann hätte das Gefahrenpotential für die Art möglicherweise noch rechtzeitig abgewendet werden können. Allerdings wurden zu dem Zeitpunkt weder die Öffentlichkeit noch die Naturschutzverbände über den getöteten Rotmilan, von dem die Kreisverwaltung Kenntnis hatte, informiert. Selbst nach der folgenden Totfundmeldung im Mai im selben Bereich blieben notwendige Maßnahmen aus. Die Kreisverwaltung ließ die Kadaver nicht untersuchen, obwohl diese gemeldet wurden, in einem Fall sogar der Polizei.

Weiterlesen: 08.09.2017 - PM - "Windenergieanlagen „Roter Kopf“ und „Hartenfelser Kopf" bleiben weiterhin eine...

16.08.2017 - PRESSEMITTEILUNG (Update der PM v. 10.08.2017)

Naturschutzinitiative e.V. und POLLICHIA fordern:
Kein Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücksflächen an das Basalt- und Mischwerk zur Finanzierung eines Dorfgemeinschaftshauses!

Dorfgemeinschaftshaus ja – Aber nicht in einem europäischen Schutzgebiet!

Die Ortsgemeinde Schenkelberg im Westerwaldkreis beabsichtigt, in einem europäischen FFH-Schutzgebiet ein neues Dorfgemeinschaftshaus zu bauen. Das angedachte Vorhabengebiet befindet sich auf einer extensiven Mähwiese, die gleichzeitig als Streuobstwiese genutzt wird. Das Gebiet gehört dabei vollständig zum FFH-Gebiet „Unterwesterwald bei Herschbach“ (FFH-5312-301). Allein diese Begebenheit ist vollständiger Ausschlussgrund für ein Bauvorhaben, da Natura 2000–Gebiete als Schutzsystem für Flora, Fauna und Lebensraumtypen eingerichtet wurden. Bereits schon jetzt besteht eine Verkleinerung des FFH-Gebietes durch den südwestlich von Schenkelberg gelegenen Friedhof.

In den vorliegenden Gutachten selbst wird angegeben, dass ein hoher Flächenverbrauch und Versiegelungsgrad notwendig sei. Es seien erhebliche Auswirkungen auf Boden und Wasser zu erwarten, was damit ebenfalls der gewünschten Bebauung entgegensteht.

Weiterlesen: 16.08.2017 - PM - Kein Dorfgemeinschaftshaus in einem europäischen Schutzgebiet

17.08.2017 - PRESSEMITTEILUNG (Update der PM v. 28.07.2017)

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI), POLLICHIA e.V.

Weniger Gülle für mehr Artenvielfalt im Westerwald!   -

„Ein Bett im Kornfeld für den Feldhasen“

Weniger Gülle für mehr Artenvielfalt im Westerwald! - „Ein Bett im Kornfeld für den Feldhasen“

Gülle ist ein Abfallprodukt und zugleich wertvoller Dünger, aber nur in Maßen. Jedes Jahr produzieren Nutztiere wie Rinder, Schweine und Hühner in Deutschland mehr als 300 Millionen Liter davon. Auch nach der neuen Düngeverordnung sind immer noch 50 Kilogramm Stickstoffüberschüsse pro Hektar erlaubt. Das ist viel zu viel. Um das Grundwasser dauerhaft zu schützen, dürfte der zulässige Wert nur bei höchstens 30 Kilogramm liegen.

Die Tierhaltung müsste daher an die regional vorhandene Größe der Wiesen und Felder angepasst werden. Die Einführung der „Hoftorbilanz“, die einen Betrieb als Ganzes betrachtet, erachtet die NI als eine sinnvolle Maßnahme.

Weiterlesen: 17.08.2017 - PM - "Weniger Gülle für mehr Artenvielfalt im Westerwald"

26.07.2017 - PRESSEMITTEILUNG

Dahlem: Verwaltungsgericht stärkt den Natur– und Artenschutz!

Etappensieg für den Naturschutz in der Eifel

Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichtes Aachen hat dem Eilantrag des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gegen die Genehmigung des Kreises Euskirchen zur Errichtung und zum Betrieb von 5 Windkraftanlagen in der Eifelgemeinde Dahlem stattgegeben. Damit müssen die Bauarbeiten eingestellt werden. Für alle Windräder sind die Fundamente errichtet, außerdem stehen bereits 2 Türme.

„Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) begrüßt dieses klare Urteil in der Sache und wird der Bürgerinitiative auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so Landesvorsitzender Harry Neumann.

Dahlems Bürgermeister Jan Lembach kann, nach seinen Aussagen in einer ersten öffentlichen Stellungnahme, nicht nachvollziehen was der Kreis falsch gemacht haben könnte. Demgegenüber stellt das Gericht in aller Deutlichkeit fest, dass der Genehmigungsbehörde ein „beachtlicher Verfahrensfehler“ unterlaufen sei. Denn: Es sei nicht nachvollziehbar geprüft worden, ob durch den Bau der Windräder im Dahlemer Wald der Schwarzstorch gefährdet werde. Die durchgeführten Untersuchungen seien hierfür nicht ausreichend gewesen. Es sei insbesondere keine gezielte Raumnutzungsanalyse für den Schwarzstorch durchgeführt worden. Daher sei nicht davon auszugehen, dass mit der zufälligen Beobachtung von Flugbewegungen des Schwarzstorches anlässlich der Raumnutzungsanalyse des Rotmilans die Schwarzstorchaktivitäten im Baugebiet zuverlässig erfasst worden seien. Angesichts dieses beachtlichen Fehlers kommt das Verwaltungsgericht nach dem jetzigen Sach- und Erkenntnisstand zu dem Ergebnis, dass die angefochtene Genehmigung im Hauptverfahren aufgehoben werde.

Weiterlesen: 26.07.2017 - PM - "Dahlem: Verwaltungsgericht stärkt den Natur- und Artenschutz!"