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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
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HESSEN
VOGELSCHUTZGEBIET FULDATAL ZWISCHEN ROTENBURG UND NIEDERAULA

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) stellt ihren Vogelkundlichen Bericht 2018 aus dem Mittleren Fuldatal vor

Von Arno Werner, Ornithologe, Länder- und Fachbeirat Hessen der NI

Foto: Grünspecht, Arno Werner

Der neue Vogelkundliche Bericht aus dem Mittleren Fuldatal beinhaltet wieder eine Auswahl von Beobachtungen aus dem EU Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula aus dem Jahr 2018.

Auf 60 Seiten gibt es eine Vielzahl von Informationen zu den relevanten, seltenen und regelmäßig rastenden und brütenden Vogelarten.

Die Zusammenstellung ist wieder ein Spiegelbild der Entwicklung dieses Schutzgebietes.

Eine Vielzahl schöner und aktueller Vogelfotos aus dem Berichtsjahr lockern die notwendigen statistischen Daten auf. Darin eingebunden sind einige Diagramme mit den Langzeittrends ausgewählter und relevanter Arten. Hier kann man grob die Populationsentwicklung am Beispiel der relevanten Gewässer in der Fuldaaue je nach Art im Schutzgebiet erkennen.

In den Anhängen gibt es übersichtliche Tabellen mit den wichtigen Vorkommen von Brut- und Rastvogelarten (Wasser- und Sumpfvögel) im EU-Vogelschutzgebiet.

 

Download: Vollständiger "Vogelkundlicher Bericht 2018 aus dem Mittleren Fuldatal" >>>

 


 

HESSEN
VOGELSCHUTZGEBIET FULDATAL ZWISCHEN ROTENBURG UND NIEDERAULA

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) stellt ihren Vogelkundlichen Bericht 2017 aus dem Mittleren Fuldatal vor

Von Arno Werner, Ornithologe, Länder- und Fachbeirat Hessen der NI

Das Blaukehlchen-Männchen hat sich eine erhöhte Sitzwarte ausgesucht, um sein Revier zu überblicken. Gewässerufer mit Schilfröhrichten werden dabei bevorzugt. Ob sich die Art dauerhaft in der Fuldaaue ansiedelt, ist noch ungewiss.
Foto: Arno Werner


Der neue Vogelkundliche Bericht enthält wieder eine Auswahl von interessanten Vogelbeobachtungen aus dem europäischen Vogelschutzgebiet (VSG) „Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula“, aus dem Jahr 2017.

Das regelmäßige Monitoring (Zählen von Brut- und Rastvögeln) der ehrenamtlichen Vogelschützer hat das Ziel, die Populationsgrößen der relevanten Arten für das Vogelschutzgebiet zu ermitteln, damit positive oder negative Veränderungen bei den einzelnen Arten erkennbar sind.

Jahresberichtbericht  2017

Ein Schwerpunkt der Beobachtungen sind wieder die Rastvögel, insbesondere in den Naturschutzgebieten, die Zentren für den Vogelzug sind.

Im diesem Jahr rasteten einige seltene Gäste wie Singschwan, Brandgans, Kolbenente, Prachttaucher, Rohrdommel, Säbelschnäbler, Zwergmöwe, Steppenmöwe, Bergpieper und mindestens 20 Bienenfresser auf ihren Weg in die Brutgebiete oder ins Winterquartier.

Bei der Reiherente konnte mit 200 Individuen eine neue Maximalansammlung im Winter auf einem Gewässer registriert werden.

Bei einigen Brutvögeln sind in ausgewählten Kartierungsgebieten die Verbreitung, Anzahl der Reviere und die Siedlungsdichte auf Karten ersichtlich. Dabei handelt es sich um Arten, die überwiegend im Offenland leben. Es sind dies: Feldlerche, Dorngrasmücke, Goldammer und Rohrammer.

Positive und negative Entwicklung einiger Brutvögel

Die Brutvögel sind ein entscheidender Indikator für den Zustand dieses europäischen Vogelschutzgebietes. Über mehrere Monate müssen sie sich wegen ihrer Brutaktivitäten auf einem begrenzten Raum aufhalten. Oft gibt es dabei Störungen oder weniger geeignete Habitate bereiten Probleme beim Nestbau oder der Nahrungssuche.

Einige Beispiele:

Auf der positiven Seite steht der Weißstorch. Erstmals brüteten 5 Brutpaare auf den künstlichen errichteten Horsten. Vier Paare zogen erfolgreich neun Jungvögel auf.

Überraschend im Jahr 2017 war das sehr seltene Blaukehlchen. Über eine längere Zeit konnte der singende Vogel gesehen und gehört werden.

In Kiesabbau und an aktuellen Renaturierungen bei Bebra hielten sich erfreulicherweise mindestens fünf Paare des seltenen Flussregenpfeifers auf. Allerdings blieben alle Paare ohne Bruterfolg.

Erstmals im Jahr 2017 brütete kein Haubentaucher mehr im Schutzgebiet. Ursachen der Brutverluste der zurückliegenden Jahre sind der zunehmende Freizeitdruck und Renaturierungen, die zu stark schwankenden Wasserstände in den Brutgebieten führen. Nester werden überflutet oder weggeschwemmt.  Dieses Beispiel zeigt, dass   unsachgemäße Renaturierungen zu einem Artenrückgang führen können.

Monitoringbericht

Alle sechs Jahre ist vom Land Hessen ein Monitoringbericht zu erstellen. Dieser hat das Ziel, Veränderungen im Schutzgebiet zu dokumentieren. Voraussetzung dazu ist aber eine aktive Mitwirkung der ehrenamtlichen Vogelbeobachter. Unterbleibt dies, wie in diesem Fall, kommt es zu schwerwiegenden Fehleinschätzungen der Rast- und Brutbestände.

Besonders ärgerlich ist es dann, wenn ein solcher Bericht von einem Außenstehenden ohne Beteiligung der Aktiven vor Ort verfasst wird. Das Ergebnis dieses Berichtes bezieht sich nach gründlicher Analyse auf überwiegend verkehrte und unzureichende Daten. Diese wurden einfach aus dem Internet abgeschrieben. Faktisch hat das Land Hessen jetzt einen untauglichen Monitoringbericht, der sogar im Internet zur Einsicht eingestellt wurde.

 

Download: Vollständiger "Vogelkundlicher Bericht 2017 aus dem Mittleren Fuldatal" >>>

 

 

 

 

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