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04.12.2020

Rheinland-Pfalz

Wälder schützen! Grüne müssen Farbe bekennen!

Kein Basaltabbau am Nauberg!

Der Nauberg im Oberwesterwald in Rheinland-Pfalz ist ein unzerschnittener bewaldeter Höhenrücken mit einem einzigartigen „Buchenwald auf Basalt“ mit einer sehr hohen biologischen Vielfalt. Das Gebiet erfüllt auch die Voraussetzungen für ein faktisches FFH- und Vogelschutzgebiet. Der Höhenrücken beherbergt zudem ein Naturwaldreservat mit über 180 Jahre alten Buchen auf Basalt, das bislang jedoch von dem grün geführten Umweltministerium unverständlicherweise seit 10 Jahren nicht förmlich ausgewiesen wurde.

Lesen Sie hierzu den Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 03.12.2020:

https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-basaltabbau-am-nauberg-sind-die-plaene-bald-vom-tisch-_arid,2195550.html

Für den geplanten Basaltabbau durch die Basalt AG würden 23 ha wertvoller Wald zerstört und damit auch wichtiger Erholungsraum für die Menschen verloren gehen, was wir nicht klaglos hinnehmen würden. Nun wurde der NI ein neuer Bericht der Zentralstelle der Forstverwaltung bekannt, der unsere naturschutzfachliche Bewertung zum hohen ökologischen Wert des Naubergs bestätigt. Ein diesbezügliches Schreiben der NI an die noch amtierende Umweltministerin Ulrike Höfken vom 02.11.2020 wurde bis heute leider nicht beantwortet.

Dieser Bericht der Zentralstelle der Forstverwaltung macht deutlich, dass dieser schwerwiegende Eingriff in das Ökosystem nicht ausgleichbar ist und daher nicht genehmigt werden darf.

Das Naturwaldreservat im Nauberg ist ein sehr gutes Beispiel, wie „Wälder der Zukunft“ als Ökosystem aussehen sollten:

Wiederbewaldung durch natürliche Sukzession, deutlich mehr Biomasse als in den bislang überwiegend ökonomisch bewirtschafteten Wäldern, deutliche Erhöhung des Baumbestandsalters, Zulassen von Alters- und Zerfallphasen, Zulassung einer natürlichen Walddynamik, Orientierung der Baumartenvielfalt an einheimischen Waldgesellschaften, hohe Biodiversität, Mikrohabitate- und Strukturen für Vögel, Fledermäuse, Insekten und Karnivoren, Verbleib von Wasser im Wald anstatt Entwässerung und Versiegelung, kein Schirmschlag (als vorgezogener Kahlschlag), der das Kronendach schädigt, mehr Waldwildnis. Daher sind im Naturwaldreservat Nauberg auch so gut wie keine Schäden durch die beiden letzten heißen Sommer zu erkennen und ist reichlich Wasser vorhanden.

Der NI liegen Informationen aus der Zentralstelle der Forstverwaltung vor, dass es nunmehr beabsichtigt sei, das bestehende Naturwaldreservat Nauberg auch per Rechtsverordnung der Oberen Forstbehörde nach § 19 des Landeswaldgesetzes nun auch rechtsförmlich auszuweisen. Diese Forderung erhebt die NI bereits seit über 10 Jahren. Es ist unverständlich, dass das grün geführte Umweltministerium es seit über 10 Jahren nicht geschafft hat, dieses Gebiet als Naturwaldreservat und als Naturschutzgebiet förmlich auszuweisen, obwohl dies ein sehr wichtiger Beitrag auch zum Klimaschutz wäre.

Für den Basaltabbau am Nauberg gibt es noch keine Genehmigung. Am Dannenröder Wald für den Ausbau der A 49 schon, mit Zustimmung der Grünen in Hessen. Jetzt heißt es am Nauberg: Farbe bekennen!

Mehr Infos:

https://naturschutz-initiative.de/naturschutz/projekte/nauberg

09.11.2020 - PM - NI fordert: Kein Basaltabbau am Nauberg!

28.10.2019 - PRESSEMITTEILUNG Große Resonanz auf den ersten Wald-Sonntag

 

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