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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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Aktuelles

11.06.2020 - PRESSEMITTEILUNG

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Krombacher Erdaushublager mit gesundheitsgefährdenden Schwermetallen und krebserregenden Schadstoffen belastet
PAK-Werte sechzehnmal höher als erlaubt - Chrom um das 31-fache überschritten!

Arsen, Quecksilber, Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Chrom, Sulfat, PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), PCB (Polychlorierte Biphenyle). Diese Schadstoffe seien in unerlaubter Konzentration im Erdaushub enthalten, den die Krombacher Brauerei seit 2017 in Krombach in zwei Haufwerken offen lagert.

Zum Teil seien die Belastungen bei Nickel, Chrom und PAK so hoch, dass das Material in einer Deponie für schadstoffhaltige mineralische Abfälle der Klasse DK I entsorgt werden muss. Von den ca. 45.000 m³ gelagerten Erdmassen dürften wegen der Überschreitung der entsprechenden Grenzwerte ca. 30.000 m³ nicht weiter offen gelagert und müssten schnellstmöglich entsorgt werden. Das habe die Stadt Kreuztal in einem Bescheid vom 29.05.2020 von der Krombacher Brauerei so bereits gefordert.

Der NI lägen inzwischen die Prüfberichte des Wendener Umweltlabors Horn & Co. Analytics GmbH vor, das die aus dem gelagerten Erdaushub entnommenen Proben untersucht hat. Betrachte man die Ergebnisse im Einzelnen, werde das dramatische Ausmaß der von der Brauerei und den Behörden in Kauf genommenen Gefährdung für Mensch und Tier erkennbar.

Weiterlesen: 11.06.2020 - Krombacher Erdaushublager mit gesundheitsgefährdenden Schwermetallen und...

09.06.2020  - PRESSEMITTEILUNG

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) erreicht Betriebsstopp der Windenergieanlagen im Dahlemer Wald

Erneuter Erfolg für den Natur- und Artenschutz bei Dahlem IV

 
Windenergieanlage in Dahlem - Foto: Claudia Rapp-Lange

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) begrüßt den vom Verwaltungsgericht (VG) Aachen getroffenen Betriebsstopp durch eine Zwischenverfügung vom 05.06.2020 zum Schutz der Population der Rotmilane im Dahlemer Wald.

Bereits am 09.03.2020 hatte die NI gemeinsam mit dem NABU Euskirchen einen sofortigen Baustopp der Anlagen von Dahlem IV zum Schutz der brütenden Rotmilane im Rotbachtal in unmittelbarer Nähe der Windkraftanlagen bei der Genehmigungsbehörde in Euskirchen gefordert. Die Genehmigungsbehörde hatte die Forderung abgelehnt und kein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für die Rotmilane erkennen können.

Das VG Aachen jedoch bewertete dies jetzt im Sinne des Artenschutzes und verhängte für die drei fast fertiggestellten Anlagen einen Betriebsstopp, um die Rotmilane vor den irreversiblen und somit ggf. tödlichen Folgen der Schläge der Rotoren durch die Windkraftanlagen zu schützen.

Weiterlesen: 09.06.2020 - NI erreicht Betriebsstopp der Windenergieanlagen im Dahlemer Wald

08.06.2020 - PRESSEMITTEILUNG

Skandal um das Erdaushublager in Krombach

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) übt massive Kritik an der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein

Der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) habe leider Recht behalten, lautet das Fazit Ihres Bundes- und Landesvorsitzenden Harry Neumann. Zwei Drittel der in Krombach gelagerten mineralischen Abfälle seien mit grundwassergefährdenden Schadstoffen belastet. Es handele sich entgegen den früheren Behauptungen der Krombacher Brauerei, der Stadt Kreuztal und des Kreises Siegen-Wittgenstein nicht um „reinen unbelasteten“ Bodenaushub. Zum Teil müsse das Material sofort in einer Deponie der Klasse DK I entsorgt werden. Zum Teil sei das Material so belastet, das es im Hinblick auf den Grundwasserschutz nicht offen (ohne Abdeckung) gelagert werden dürfe.  Das hätten die nachträglich durchgeführten Untersuchungen ergeben, die ohne die Aktivitäten der Umweltvereinigung Naturschutzinitiative (NI), die auch gegen die Baugenehmigung Klage erhoben hat, niemals angeordnet worden wären.

Weiterlesen: 08.06.2020 - "Skandal um das Erdaushublager in Krombach" 

05.06.2020 - EILMELDUNG

VG Aachen:

Windenergieanlagen Dahlem IV dürfen nicht in Betrieb genommen werden

Foto: Rotmilan - Ingo Kühl/NI

Mit Beschluss vom 04.06.2020 untersagte das VG Aachen auf Antrag der Naturschutzinitiative e.V. (NI) die Inbetriebnahme der bereits genehmigten Windenergieanlagen aus artenschutzrechtlichen Gründen.

Die NI wurde hierbei dankenswerter Weise durch die Deutsche Wildtier Stiftung und den NABU Euskirchen unterstützt.

Auszug aus dem Beschluss:

"Es bestehen hinreichende Anhaltspunkte für artenschutzrechtliche Bedenken, weil die Erfüllung von Verbotstatbeständen des § 44 Abs. 1 BNatSchG im Hinblick auf den Rotmilan nicht ausgeschlossen werden kann. Es bestehen substantiierte Anhaltspunkte, die ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für den Rotmilan möglich erscheinen lassen, dessen Realisierung irreversible Folgen hätte."

Weitere Informationen folgen.

 


 

02.06.2020

HESSEN/ WETTERAU

Neues aus meinem Naturgarten: Der Baumpieper (Anthus trivialis) - Fallschirmspringer der Vogelwelt

Auf der Suche nach der Heidelerche fand unser Mitglied Hubert Jung letzte Woche diesen Baumpieper in Fotopose. Auf einem ehemals militärischen Übungsgelände, nahe bei Ober-Mörlen, befinden sich eine Vielzahl von Vogelraritäten. Das 170 ha große FFH-Heidegebiet mit Gehölzinseln, Steinhaufen und angelegten Feuchtbiotopen mit Amphibien, beherbergt u.a. die seltene Heidelerche und eine Baumpieper-Kolonie.

Der Baumpieper unterscheidet sich von den anderen Piepern darin, dass er auf einer Warte hoch in der Baumkrone mit dem Flug beginnt und auch dorthin wieder zurückkommt. Hat der Vogel beim Aufstieg in den Himmel fast seine Höhe erreicht, beginnt er zu singen wie ein Buchfink. Beim Abwärtssegeln hält er die Flügel starr, lässt die Beine hängen und stellt den Schwanz auf. Er sieht fast aus wie ein Fallschirmspringer. Das Ganze wird von der Schlussphase seines Gesangs begleitet, die voller vollendeter Triller (zia, zia, zia) ist, wie das Finale eines begabten Musikers. Der Baumpieper ist eine erfolgreiche Art und in Europa noch weit verbreitet. In Mitteleuropa sind die Zahlen jedoch seit mehreren Jahren deutlich rückläufig, vermutlich wegen der Bejagung im Winterquartier und der veränderten Landnutzung in den Brutgebieten. Der Baumpieper dringt sowohl in die Arktis als auch in große Höhen vor - in den Alpen steigt er bis auf 2300 Meter, knapp oberhalb der Baumgrenze. Er mag offenen, spärlich bewachsenen Boden mit vereinzelten Bäumen, daher genügen ihm viele Habitate, darunter lichte Wälder, Heide und Buschland. Der Baumpieper ist ein Bodenbrüter und findet dort auch seine Nahrung, die zur Brutzeit aus Insekten und Spinnen, im Herbst aus ein paar Früchten, besteht. Als ausgesprochener Zugvogel verlässt er im Spätherbst Europa, um den Winter in Afrika zu verbringen.

Foto und Text: Hubert Jung, Vorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI), Regionalgruppe Wetterau

 


 

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