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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
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28.08.2016

NATURSCHUTZINITIATIVE stellt neue Landes- und Fachbeiräte der Region Taunus/Hessen sowie die neue Naturschutzreferentin vor

Naturpark und Wälder dürfen nicht industrialisiert werden!
NATURSCHUTZINITIATIVE empfiehlt, beim Bürgerentscheid Neu-Anspach mit NEIN zu stimmen.

Im Landgasthof Saalburg trafen sich etwa 40 Interessierte Bürger, Vertreter von Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen im Rahmen einer Pressekonferenz. Auf der Veranstaltung wurden die neuen Länder- und Fachbeiräte der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. im Taunus, Hessen vorgestellt. Diese Beiräte werden den Kontakt zu Ministerien, Behörden, Verbänden, Presse und der Öffentlichkeit in der Region halten, Veranstaltungen, Symposien, Vorträge organisieren und naturschutzfachliche Stellungnahmen zu Projekten im Taunus vorbereiten. Im nächsten Jahr wird es z.B. eine Veranstaltung zur europäischen Wildkatze im Taunus geben.

Die NATURSCHUTZINITIATIVE e.V ist ein unabhängiger und als gemeinnützig anerkannter Naturschutzverband und vertritt mittlerweile bereits über 7000 Naturschützer.

Der Bundes- und hessische Landesvorsitzende Harry Neumann sowie sein Stellvertreter Dr. Ulrich Althauser begrüßten als Landesbeiräte Anja Götz aus Neu-Anspach, Andreas Kratz, Jürgen Milsmann aus Hunoldstal sowie James Howell von der Hegewiese. Der Fachbeirat wird gebildet von den beiden Geologen Jörg und Mechthild Diergarten, Dipl.-Ing. Bernd Töpperwien, dem Ornithologen Dipl.-Ing. Meinolf Schmidt sowie Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Schulz, die das Thema „Landschaftsbild und -ästhetik“ auch in anderen Bundesländern vertritt.

„Wir freuen uns, die zukünftige Naturschutzarbeit im Taunus mit unseren kompetenten und ehrenamtlich engagierten Landes- und Fachbeiräten gemeinsam gestalten zu dürfen. Wir werden uns gemeinsam im Sinne einer originären und ursprünglichen Naturschutzarbeit für den Schutz von Landschaften, Wäldern, Wildtieren und Lebensräumen einsetzen, besonders im Naturpark Taunus“, fasste Harry Neumann, Vorsitzender des Verbandes, zusammen.

Außerdem stellte er die neue Naturschutzreferentin, Diplom-Biologin Dr. Christine Thiel-Bender vor. Dr. Christine Thiel-Bender, Jahrgang 1978, studierte Biologie mit den Schwerpunkten Zoologie und Genetik sowie Geografie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sich Dr. Christine Thiel-Bender mit dem Thema "Streifgebiete und Schwerpunkte der Raumnutzung der Europäischen Wildkatze in der Nordeifel". Ihre Dissertation befasste sich mit einer in Afrika beheimateten Katzenart, "Ökologie und Populationsstatus des Serval im Luambe Nationalpark in Sambia“.

„Mit Frau Dr. Thiel-Bender konnten wir eine sehr engagierte und äußerst kompetente Biologin und Naturschützerin für unseren Verband gewinnen. Wir freuen uns sehr auf ihre Mitarbeit, gemeinsame Veranstaltungen und ihre fachliche Unterstützung unserer Naturschutzarbeit“, erklärte Dr. Ulrich Althauser, stv. Vorsitzender des Verbandes.

Die NATURSCHUTZINITIATIVE nahm die Pressekonferenz auch zum Anlass, um auf die verheerenden Auswirkungen von geplanten Windindustrieanlagen auf dem Taunuskamm hinzuweisen. Dort werden mehrere Standorte als Windindustriegebiete geplant. Dabei werden natur- und artenschutzrechtliche Auswirkungen, wie etwa beim Rotmilan, einfach kleingeredet und außer Acht gelassen.

„Auch die Zerstörung der Landschaft und des Erholungswertes dieser einzigartigen Region wird für eine vermeintliche Energiewende in Kauf genommen. Diese sogenannte Energiewende führt in Wirklichkeit zu einem einzigen Biodiversitäts-Desaster. Die Arten, die man angeblich schützen will, wird es dann gar nicht mehr geben“, machte Harry Neumann in seinem Vortrag den Zuhörern an vielen Beispielen aus Hessen deutlich.

Herr Stahl von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) stimmte dem zu und berichtete anschaulich über die katastrophalen Auswirkungen für die Biodiversität und die vielfältigen Auswüchse beim rücksichtslosen Ausbau der Windenergie in Hessen. Dipl.-Ing. Bern Töpperwien kritisierte die veralteten Schallmessungen, die den heutigen Erfordernissen zum Schutz der Menschen nicht mehr gerecht werden.

„Naturparke dienen der Erholung der Menschen und nicht deren Industrialisierung, Daher empfiehlt die NATURSCHUTZINITIATIVE auch allen Bürgern, beim Bürgerentscheid der Stadt Neu-Anspach am 18.09.2016 mit „NEIN“ zu stimmen, um eine Zerstörung des Naturparkes und des Neu-Anspacher Stadtwaldes zu verhindern“, betonten abschließend Dr. Ulrich Althauser und Harry Neumann.

Alle deutschlandweiten Länder- und Fachbeiräte des Vereins finden Sie auch unter www.naturschutz-initiative.de/ueberuns/laender-und-fachbeiraete

 

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