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06.07.2017 - PRESSEMITTEILUNG

Windindustrieanlagen im Reinhardswald zerstören Natur und Landschaft und gefährden die Biologische Vielfalt

Nur 10 Tage nach der Einweihung des 1000sten Windrades im nordhessischen Gemünden durch den Parteichef der Grünen und stv. Ministerpräsidenten der hessischen Landesregierung, Tarek Al-Wazir, wurde am vergangenen Dienstag im Beisein der grünen Umweltministerin Priska Hinz der weitere Windenergie-Ausbau, jetzt auch im Reinhardswald, besiegelt. 20 neue Windenergieanlagen sind in dem Vertrag zwischen Hessen-Forst und der Energiegenossenschaft Reinhardswald „Windindustrieanlage Langenberg/Farrenplatz“ vorgesehen. Davon sind zwölf Windenergieanlagen beim Langenberg (Vorranggebiet KS 04b) und acht beim Farrenplatz (Vorranggebiet KS 04a) geplant.

Auf dem Kamm des Reinhardswaldes werden somit CO2 speichernde Waldflächen geopfert, um dann mit Windenenergieanlagen angeblich CO2 einzusparen. „Das ist vollkommen absurd. Der beste Klimaschutz ist es, unsere Wälder nicht noch weiter zu zerstören. Windenergieanlagen haben nichts in unseren Wäldern und in Schutzgebieten zu suchen", erklärte Harry Neumann, hessischer Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI).

„Alle ca. 26.000 Windindustrieanlagen in Deutschland haben bislang noch nicht zur Einsparung eines einzigen Gramms CO2 geführt. Im Gegenteil der CO2 Ausstoß steigt weiter an. Die geplanten Anlagen können somit gar nicht zum Klimaschutz beitragen, da der produzierte Strom nicht gespeichert werden kann. Da Windenergieanlagen zudem nicht grundlastfähig sind, werden weiterhin konventionelle Kraftwerke benötigt, um die Energieversorgung sicherzustellen“, betonte Jürgen Bender, Länderbeirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI) Hessen.

Die geplanten Anlagen sollen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Weserhängen errichtet werden. Die Hänge gehören mit ihren Bachläufen zum europäischen Schutzgebietsnetzwerk NATURA 2000, ein Instrument zur Bewahrung von Lebensräumen, deren Vernetzung und der biologischen Vielfalt. Die ohnehin seltenen naturnahen Lebensräume für bedrohte Arten wie z.B. Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermäuse, die auf den Wald angewiesen sind, werden mit diesem Ausbau zerstört. Dabei hat das Bundesamt für Naturschutz erst vor kurzem einen größeren Schutz von Fledermäusen bei der Errichtung von Windenergieanlagen gefordert.

Auch die Strukturen für einen sanften Tourismus im Reinhardswald werden nachhaltig beeinträchtigt. Dabei ist dieser die Existenzgrundlage für viele in den Anrainergemeinden zwischen der Sababurg und Bad Karlshafen. „So wundert es nicht, dass selbst das zuständige Regierungspräsidium in Kassel schon 2014 während der Erarbeitung des „Teilregionalplans Energie“ feststellen musste, dass die Bevölkerung, Kommunen und auch der Forst dieses Vorhaben ablehnt“,  erklärten Harry Neumann und Jürgen Bender.

 

Unsere Pressemitteilung hier als PDF: Pressemitteilung Windindustrieanlagen im Reinhardswald

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