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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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21.09.2018 - PRESSEMITTEILUNG

Keine Zerstörung des Deutsch-Belgischen Naturparkes „Hohes Venn-Eifel“ durch Windindustrieanlagen!

FFH Gebiet darf nicht beeinträchtigt werden!

Nehmen Vertreter der Verbandsgemeinde Prüm an Schulungen der Windlobby teil?

Die Windkraftplanung auf der Schneifel im Grenzraum zu Belgien und Luxemburg geht in die entscheidende Runde. Erneut soll die Natur zerstört und die einzigartige Landschaft Profitinteressen geopfert werden.

Die nächste Sitzung des Rates der Verbandsgemeinde Prüm findet am Dienstag, dem 25.09.2018 statt. Thema u.a.: Die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Windkraft. Den aktuellen Beschlussvorlagen vorangegangen war ein öffentliches Beteiligungsverfahren an der Offenlage des überarbeiteten Flächennutzungsplanes der VG Prüm mit Stand von Februar 2017. Rund 10% des FFH Gebietes Schneifel sollen jetzt Windindustriegebiet werden, bis zu 25 Windindustrieanlagen wären dann im Deutsch-Belgischen Naturpark „Hohes Venn-Eifel“ möglich, berichten die lokalen Vertreter der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI). Damit wäre sowohl das FFH Gebiet als auch in großen Teilen der Naturpark beeinträchtigt und zerstört.

Bereits 2016 änderte die Verwaltung nach Informationen der NI die beschlossenen Kriterien willkürlich zugunsten von größeren Flächen auf der Schneifel. So wurden z.B. Schutzabstände zu den Horsten von Schwarzstörchen und Rotmilanen, fachlich und rechtlich unhaltbar, drastisch reduziert. Das politische Mandat dazu holte sich die Verwaltung in einer weiteren Sitzung nachträglich ein, allerdings unter großem Murren der Ratsmitglieder, wie der NI bekannt wurde.

Nun scheint sich der ungeheure Vorgang erneut zu wiederholen: Wieder ändert die Verwaltung die Vorgaben. Nicht etwa, weil der Rat neu debattiert hätte, sondern offensichtlich auf Druck der Windkraftlobby und privater Investoren, die ihre Interessen einklagen wollen. Da passt es gut ins Bild, dass mit der Planung betraute Vertreter der Verbandsgemeinde nach Informationen der NI Veranstaltungen der Agentur „Windenergie an Land“ besuchen, um offensichtlich alle rechtlichen Möglichkeiten zum Bau von Windindustrieanlagen im Wald auszuloten. Ein Besuch nur wenige Kilometer entfernt in Nordrhein-Westfalen wäre sicher lohnenswert: Dort stehen nach der Klage eines Naturschutzverbandes seit über einem Jahr mehrere halbfertige Windindustrieanlagen im Wald. Es wäre ein Gewinn für die Menschen, die Natur und die Landschaften, wenn diese zukünftig wieder abgebaut werden müssten. Denn Naturparke dienen dem Naturerlebnis und der Erholung in der Stille und nicht ihrer Industrialisierung. Hinzu kommt, dass die Windenergie keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leistet. Im Gegenteil, sie zerstört Natur, Wälder, Landschaften und Wildtiere sowie die wichtigen Erholungsgebiete für die Menschen. Sie ist nach Ansicht der NI ein reines Subventionsmodell der Windindustrielobby auf Kosten der Bürger und Natur.

Die NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) fordert die Ratsmitglieder in Prüm auf, den vorgelegten Flächennutzungsplan abzulehnen, da dieser weder fachlich noch rechtlich Bestand haben würde. Die NI wird das weitere Vorgehen aufmerksam verfolgen.

 

Für Rückfragen
 
Immo Vollmer, Dipl.-Biologe, Naturschutzreferent der NI
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Tel. 02626 926 4770
 
Harry Neumann, Landesvorsitzender RLP der NI
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Tel. 02626 926 4770
 
 
Die Pressemitteilung hier als PDF lesen.

 

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