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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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Presse

16.08.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Rheinland-Pfalz

Erhaltet den Nauberg! Wald vor Basalt!

Im Nauberg im Oberwesterwald, einem unzerschnittenen bewaldeten Höhenrücken, soll ein altes Naturwaldreservat mit über 140/160 Jahre alten Buchen für den Basaltabbau der Basalt AG "verlegt" werden.
Dafür würden 23 ha, das entspricht 32 Fußballfeldern, zerstört werden. Es ist für Naturschützer unverständlich, dass es dem Umweltministerium seit 2011 nicht gelungen ist, die Basalt AG von den Abbauplänen abzubringen und der „Verlegung“ dieses Naturwaldreservates auf andere landeseigene Waldflächen zuzustimmen.

Daher hat die Naturschutzinitiative e.V. (NI) die renommierte Anwaltskanzlei „Philipp-Gerlach & Teßmer“, Frankfurt mit der Wahrnehmung ihrer Interessen für den Natur- und Artenschutz beauftragt.

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14.08.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Ebernhahn, Westerwaldkreis

Lebensraum eines streng geschützten und seltenen Schmetterlings durch Straßenmeisterei erheblich beeinträchtigt

LBM muss mehr Rücksicht auf den Artenschutz nehmen!

 
Petra Buhr vor dem zerstörten Biotop - Foto: Immo Vollmer/NI

Fassungslos musste die Mitarbeiterin der Naturschutzinitiative e.V. (NI) Petra Buhr aus Ebernhahn feststellen, dass der von Ihr regelmäßig beobachtete Lebensraum des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling einfach von der Straßenmeisterei niedergemulcht wurde. Der streng geschützte und seltene Schmetterling ist auch nach der europäischen FFH-Richtlinie besonders geschützt.

Die besiedelte Straßenböschung ist das letzte aktuelle Vorkommen eines sich vormals auch auf den Wiesenkomplex in der Gemarkung „Kronenacker“ bei Ebernhahn erstreckenden Vorkommens, der aktuell für eine Erweiterung eines bestehenden Gewerbe- und Industriegebietes beplant wird.

Immo Vollmer, Dipl. Biologe und Naturschutzreferent des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) betont, dass dieses Vorkommen auch über den strengen Schutz hinaus große Bedeutung hat.

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06.08.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Odenwaldkreis verfügt nach Antrag des anerkannten Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) Windrad-Abschaltung im Felgenwald

Anlagen laufen am 06.08.2019 dennoch weiter

Auf Antrag des bundesweit anerkannten Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat der Odenwaldkreis den Betreiber der beiden Windkraftanlagen im Felgenwald dazu verpflichtet, diese Anlagen ab sofort bis zum 15.08.2019 in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang abzuschalten.

„Der Odenwaldkreis wird damit seiner Verantwortung als Wächter und Garant des Natur- und Artenschutzes allerdings nur teilweise gerecht. Die Anlagen müssen so lange abgeschaltet werden, bis alle Schwarzstörche nachweislich das Gebiet verlassen haben. Das Abschalten der beiden Anlagen bis zu diesem Zeitpunkt ist die einzige wirksame Maßnahme, um die hier vorkommenden Schwarzstörche als streng geschützte und FFH-Art vor der Tötung zu schützen“, erklärte Harry Neumann, Landesvorsitzender Hessen der Naturschutzinitiative e.V. (NI).

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30.07.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert:
Natur- und Artenschutz beim Ausbau des Rheinufer-Radweges Engerser Feld, Kreis Neuwied beachten!

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., schließt sich den Forderungen der Naturschutzinitiative e.V. (NI) an

Radweg Vogelschutzgebiet Engerser Feld - Foto: Günter Hahn/NI

Im Engerser Feld im Kreis Neuwied soll ein Radweg ausgebaut werden. Dieser befindet sich in einem Naturschutzgebiet, einem FFH-Gebiet und in zwei Vogelschutzgebieten. Bereits Ende 2012 hatte die Obere Naturschutzbehörde bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) eine Befreiung unter Auflagen für den Bau eines Rheinufer-nahen Radwegs erteilt. In Abstimmung mit den damaligen anerkannten Umweltverbänden, zu denen die NI damals noch nicht gehörte, enthält der Befreiungsbescheid Nebenbestimmungen, darunter eine Auflage zum weitgehenden Erhalt der Robinienallee entlang des Radweges. Hier sind u. a. Bauzeitenregelungen, eine Ökologische Bauüberwachung mit Untersuchungen zum Artenschutz und Verschwenkungen der Wegführung zum Schutz von Bäumen vorgesehen.

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25.07.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Nordrhein-Westfalen

Kein Industriegebiet im Ischerother Wald!

 
Foto: Archiv Naturschutzinitiative e.V. (NI)
Dipl.-Ing. agr. Gerhard Bottenberg (Mitte), Länder- und Fachbeirat der NI, erläutert den Exkursionsteilnehmern die hohe Wertigkeit des Ischerother Waldes

Im Ischerother Wald im Kreis Siegen-Wittgenstein soll ein Industriegebiet errichtet werden. Der Ischeroth ist nicht nur der höchste Berg im Stadtgebiet von Freudenberg, sondern auch ein strategischer Punkt mit einer phantastischen Aussicht. Der Blick schweift über das Siegerland zum Rothaargebirge, der Kalteiche bis zum Hohen Westerwald. Wald, Wiesen und Felder bilden eine abwechslungsreiche und reizvolle Kulturlandschaft. Mit etwas Glück kann man zur Zeit die schönen und seltenen Schmetterlinge Großer Blauschillerfalter und Großer Eisvogel beobachten.

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Störung an und Zerstörung von Horsten

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                               AK Westerwald


 

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