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24.11.2023

„Der Naturschutz wurde niedergewalzt“:

„Innerparteiliche Opposition will Öko-Wende bei den Grünen“

Foto:Dr. Martin Flade

„Naturschutzexpertinnen und -experten innerhalb der Grünen haben sich zusammengeschlossen, um eine Wende in der Umweltpolitik der Partei zu erreichen. Sie kritisieren eine zu einseitige Fokussierung auf den Klimaschutz. Darunter ist auch der Ökologe Dr. Martin Flade, Mitglied und Wissenschaftlicher Beirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI) sowie Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin in Brandenburg.

Innerhalb der Grünen wächst der Unmut über die Umweltpolitik der eigenen Parteiführung und der von den Grünen geführten Ministerien. Naturschutzexpertinnen und -experten innerhalb der Partei haben sich in einem „Dissidenten-Forum“ zusammengeschlossen, um eine Wende in der Naturschutzpolitik der Partei zu erreichen. Sie kritisieren vor allem eine einseitige Fixierung auf die Klimapolitik zulasten der Ökologie. Einer der Kritiker ist Martin Flade.“

„Das Hauptproblem würde ich als eine Art Klimablindheit in weiten Teilen der Partei bezeichnen. Es gibt eine beinahe ausschließliche Fokussierung auf das Thema Klimaschutz und Erneuerbare Energien. Alle anderen ökologische Themen, die damit verbunden sind, werden ausgeblendet. Dabei müssen gerade die Probleme, die wir im Zusammenhang mit dem Ausbau der Erneuerbaren haben, unbedingt berücksichtigt und gelöst werden. Stattdessen werden sie ignoriert oder heruntergespielt.“

„Nicht alle ökologischen Probleme lassen sich auf Treibhausgasemissionen reduzieren. Wir stecken in einer enormen Biodiversitätskrise, mit dramatisch zurückgehenden Insektenpopulationen, mit großflächigem Druck auf die Landschaft durch Pestizide, durch die Stickstoffproblematik, durch eine dramatische Situation in den Weltmeeren: Das alles sind Symptome für eine Übernutzung unserer planetaren Grenzen.“

„Ohne jegliche Debatte wird damit ein zentraler Schutzauftrag des Bundesnaturschutzgesetzes über Nacht de facto abgeschafft – der Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft. Besonders schockierend finde ich, dass diese und viele andere weitreichende Änderungen ausschließlich auf Basis politischer Erwägungen beschlossen werden – und nicht gestützt auf den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse.“

„Diese 15er-Liste wurde festgelegt, ohne die dafür kompetenten Institutionen einzubinden. Die Staatlichen Vogelschutzwarten der Länder wurden nicht einmal gefragt, obwohl sie genau für die Beantwortung solcher Fragen geschaffen wurden. Im Ergebnis bildet nun eine Liste die Grundlage für den Artenschutz, die teilweise völlig unsinnig ist.“

„Die Grünen haben vor der letzten Wahl das Versprechen abgegeben, eine Politik innerhalb der planetaren Grenzen zu verfolgen. Eines der Kernversprechen dazu war, die Energiewende naturfreundlich zu gestalten. Dieses Versprechen hat die Regierung, haben unsere Minister und Ministerinnen, überhaupt nicht eingelöst.

Es gab vor kurzem ein Gespräch zwischen Vertretern Ihres Naturschutz-Flügels und führenden Umweltpolitikern der Bundestagsfraktion. Was ist dabei herausgekommen?“
„Nicht viel, ehrlicherweise. Das war für uns sehr frustrierend. Wir haben für unser Anliegen relativ wenig Verständnis bekommen und der Wunsch nach Kurskorrekturen an den beschlossenen Gesetzespaketen zugunsten des
Naturschutzes wurde komplett abgebügelt.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview der Riffreporter mit Dr. Martin Flade >>>

 

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