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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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Klage der Naturschutzinitiative e.V. (NI) gegen den Autohof Heiligenroth erfolgreich - Investor gibt auf –

Flächennutzungsplan Heiligenroth aufheben! Naturschutz muss Vorfahrt haben

 Foto: Archiv NI

„Der geplante Autohof Heiligenroth wird nicht gebaut. Dies ist nach über 7 Jahren ein großer Erfolg des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) für unsere Landschaften, Wälder, Wildtiere, Lebensräume und die Menschen, denen nun ein wichtiger Erholungsraum erhalten bleibt. Den Anwohnern bleibt nun weiterer Lärm, Gestank und Dreck erspart und der Wald bleibt als wichtiges Biotop erhalten“, erklärte Harry Neumann, Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI).

Ohnehin sei es sehr merkwürdig, dass der Privatinvestor Bellersheim, die Ortsgemeinde Heiligenroth und die Verbandsgemeinde Montabaur eine gemeinsame Presseerklärung mit gegenseitigen „Belobigungen“ herausgeben. Dies zeige die enge Verquickung der lokalen Politik mit den Investoren, wahrscheinlich auch bei anderen Bauvorhaben. Dies habe möglicherweise auch dazu geführt, dass jahrelang keine sachgerechten und rechtmäßigen Entscheidungen getroffen worden seien. Auch der Flächennutzungsplan müsse jetzt zwingend durch die Ortsgemeinde Heiligenroth aufgehoben werden, da er keine Rechtsgrundlage mehr habe, so die NI.

Immerhin habe es sich um eine rechtswidrige Rodungsgenehmigung durch das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Forstamt Neuhäusel, einen rechtswidrigen Bebauungsplan der Ortsgemeinde Heiligenroth und somit auch um eine rechtswidrige Genehmigung des Autohofes durch die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises gehandelt, was offensichtlich keiner der Beteiligten gemerkt habe oder auf politischen Druck nicht bemerken sollte.

„Es ist der NI als unabhängigem Naturschutzverband mit Ausdauer, Haltung, Mut und mit der Unterstützung der Bevölkerung gelungen, die Interessen der Natur und der Menschen durchzusetzen. Der gerettete Wald bei Heiligenroth ist ein wichtiger Biotoptrittstein für die Europäische Wildkatze und viele andere Arten. Dieses wurde schon bei der Planung der Landesstraße L255 erkannt, weshalb hier Maßnahmen zur Verminderung der Zerschneidungswirkung umgesetzt wurden, die nicht zu verlegen sind. Wir sind sehr glücklich, dass das Gericht dies erkannt hat und unserer Argumentation gefolgt ist“, erklärte Wildkatzenforscherin Gabriele Neumann von der NI.

„Es ist unverständlich und verantwortungslos, im Zeitalter des Artensterbens, dem fortschreitenden Verlust an Lebensräumen und Biologischer Vielfalt immer neue Bau-, Gewerbe- und Industriegebiete errichten zu wollen“, betonte Dipl.-Biologe Immo Vollmer, Naturschutzreferent der NI.

Es sei grotesk, dass die gleichen Politiker, die ständig von Klimaschutz reden, nach 2 Dürresommern, dem Fichtensterben und der aktuellen Wasserknappheit dennoch immer mehr Fläche versiegeln wollen und dies auch noch als regionale Wertschöpfung und „Weiterentwicklung“ der Region bezeichnen. „Die gleichen Politiker, die die Bevölkerung zu Recht zum Wassersparen auffordern, wollen unsere Landschaften und Lebensräume weiter zubetonieren und damit zerstören. Das publikumswirksame Aufhängen von Nistkästen und Insektenhotels sei zwar nicht schädlich, aber auch kein flächendeckender und wirksamer Naturschutz. Dazu brauche es ein grundlegendes Umdenken zu mehr Natur“, so der Umweltverband.

„Naturschutz muss wieder Vorfahrt haben. Auf uns warten weitere große Baustellen, wo wir der Natur eine Stimme geben werden, um den Ausverkauf unserer Heimat und die weitere Zerstörung der Lebensräume zu verhindern, z.B. bei der FOC- Erweiterung in Montabaur, den geplanten Industriegebieten von Selters/Grießing und Westerburg, dem Basaltabbau im Nauberg, dem geplanten Logistikzentrum im Nationalen Naturerbe Stegskopf, der geplanten Umgehungsstraße B 54 in Rennerod, der neuen Autobahnrampe in Mogendorf und vieles mehr.

Es ist fünf vor zwölf: Der ständige Wachstumsdenken muss aufhören. Wir brauchen dringend einen verantwortungsbewussten  Umgang mit unseren Lebensgrundlagen und Politiker, die das erkennen und auch danach handeln“, so Landesvorsitzender Harry Neumann.

 


Paukenschlag in Hessen

Dr. Jochen Tamm tritt aus der HGON aus

 

Dr. Jochen Tamm, Urgestein der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), ist nach 45 Jahren wegen der Windkraftpolitik der HGON aus diesem Verband ausgetreten. Er wurde Mitglied der Naturschutzinitiative e.V. (NI). Die NI heißt Dr. Tamm herzlich willkommen!

„Mir ist nun sehr viel wohler ums Herz. Endlich nicht mehr mitschuldig!"
(Dr. Jochen Tamm)

 Lesen Sie hier >>> den ausführlichen Bericht mit seinem Austrittsschreiben.

 


 

Zum Tag der deutschen Buchenwälder am 25.06.2020:

Naturschutzinitiative e.V. (NI) stellt Fachbeitrag „Rotbuchenwälder – Unser vergessenes Welterbe“ von Norbert Panek vor und fordert

Mehr Schutz für deutsche Buchenwälder! Ausweisung weiterer Welterbeflächen für Buchenwälder und Buchenurwälder

Coverfoto Rotbuchenwälder-Magazin, Archiv NI

Anlässlich des Tages der deutschen Buchenwälder am 25.06.2020 stellt der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) in Kooperation mit der BundesBürgerinitiative Waldschutz den Fachbeitrag „Rotbuchenwälder – Unser vergessenes Welterbe“ von Norbert Panek vor (>>> hier geht´s zum Download der Broschüre).

„In der vorliegenden Schrift möchte ich einmal mehr auf die Bedeutung und den Status unserer in ‚Vergessenheit‘ geratenen Buchenwälder aufmerksam machen, die nicht nur unser nationales Naturerbe präsentieren, sondern ein Stück weit auch unser kulturelles Erbe“, betonte Norbert Panek, Buchenwaldexperte und Fach- und Buchautor.

Hier weiterlesen >>>

 

 

NATURSCHUTZ MAGAZIN

Die neuste Ausgabe 02/2020 jetzt online!

<<< hier online lesen

 

Wir schützen Landschaften, Wälder, Wildtiere und Lebensräume

Liebe Freunde der Natur,

Gesellschaft und Politik müssen endlich aufwachen. Umfassender Naturschutz muss wieder oberste Priorität haben, damit die Ökosysteme durch menschliche Eingriffe nicht noch weiter aus dem Gleichgewicht geraten.  

Die Weltgemeinschaft sollte nach der Pandemie die Chance ergreifen, eine neue globale Biodiversitätsstrategie mit klaren und verbindlichen Zielen zu beschließen. Wir brauchen umfassende Weltöko- und Biodiversitätskonferenzen und keine auf nur ein Thema ausgerichtete Klimakonferenzen, die wesentliche Teile der ökologischen Belastungen unseres Planeten ausblenden.

Verantwortung für die Schöpfung

Wir sollten in unserem eigenen Interesse unserer Verantwortung gegenüber der Schöpfung gerecht werden und erfahren, dass „Weniger“ „Mehr“ sein kann. Dr. Andreas Segerer bringt unsere (Über-)Lebensaufgabe auf den Punkt: „Das anzupacken, lieber gestern als heute, wäre ein starkes Indiz dafür, dass auf der Erde tatsächlich intelligentes Leben existiert.“

Seit Jahren betreibt Deutschland eine Politik gegen die Natur - ebenso wie die EU. Erst wenn europaweite Verpflichtungen durch Urteile des Europäischen Gerichtshofes eingefordert werden, bewegt sich die bundesdeutsche Politik.

Mit der verfehlten Biospritpolitik befeuert die Bundesregierung die Rodung von Wäldern in Brasilien und in Indonesien für Palmöl. Mit einem Freihandelsabkommen mit Südamerika fördert sie den Import von Soja als Viehfutter, wodurch in Brasilien die Cerrados, die großen Savannen und Steppen, zerstört werden. In Deutschland zerstört sie unsere Wälder durch Windindustrieanlagen, Biodiversität durch Maismonokulturen und fördert den Flächenfraß durch Bau- und Industriegebiete, Straßen und Autobahnen. Der Einsatz für naturnahe und wilde Wälder steht nur auf dem Papier.

Helfen Sie mit, das zu erhalten, was uns erhält. Geben Sie nur Politikern eine Stimme, die sich für einen umfassenden Naturschutz einsetzen. Davon kann selbst bei grün geführten Ministerien nicht mehr ausgegangen werden. Dort wird eher die neoliberale Monstranz des sogenannten „grünen Wachstums“ vor sich hergetragen.

Unsere ethische und moralische Verantwortung verpflichtet uns, Leben zu schützen und nicht zu zerstören. Helfen Sie mit und nehmen Sie alle Politiker, Ratsmitglieder und Verantwortlichen Ihrer Region in die Pflicht, damit es nicht zum „Ende der Evolution und des Menschen“ kommt, wie Prof. Dr. Matthias Glaubrecht in seinem Beitrag schreibt.

Und bitte unterstützen Sie die Naturschutzinitiative e.V. (NI). Werden Sie Fördermitglied.

Herzliche Grüße
Ihr

Harry Neumann
Vorsitzender

 


 

HERZLICH WILLKOMMEN!

Die NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und nach § 3 UmwRG bundesweit anerkannter Naturschutzverband, der sich im Sinne einer originären und ursprünglichen Naturschutzarbeit für den Schutz von Landschaften, Wäldern, Wildtieren und Lebensräumen einsetzt.

Wir geben Natur und Wildtieren eine Stimme!

 

  

 

 

 

 


 

 
+++ Hinweis zu Vortragsanfragen +++
 
Wir freuen uns über die hohe Nachfrage zu Vorträgen in vielen Regionen Deutschlands. Mittlerweile haben wir so viele Anfragen, dass wir zur Terminplanung eine Vorlaufzeit von ca. 6 Monaten benötigen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 
Bitte planen Sie frühzeitig Ihre Veranstaltungen mit uns.
 
Ihre NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI)

 

 

 

 

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Schriftenreihe der NI:

„Natur und wir“

Feli und Onkel Catus

Eine Wildkatzengeschichte für Kinder und Jugendliche

von Dr. Sabine Bender


Denkschrift

Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar

von Dr. Wolfgang Epple


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Bitte melden Sie uns Wildkatzenbeobachtungen und Wildkatzensichtungen:

Formlos per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de

Bitte melden Sie uns auch Totfunde von Wildkatzen:

Verwenden Sie dazu bitte den Meldebogen und senden diesen ausgefüllt per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de


Tote Tiere an Windindustrieanlagen

Bitte melden Sie uns tote Fledermäuse und Vögel (Rotmilan, Schwarzstorch) durch/an/unter Windindustrieanlagen

Bitte verwenden Sie dazu den Meldebogen – per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Störung an und Zerstörung von Horsten

Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen

Formlos per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Unsere Kooperationspartner:

 

 Deutsche Wildtier Stiftung 

 

  

 
                               AK Westerwald
 
DR. WOLFGANG EPPLE
GANZHEITLICHER NATURSCHUTZ


 

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) - bundesweit anerkannter Verband nach § 3 UmwRG