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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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19.03.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) erfolgreich:

Verwaltungsgericht Freiburg erklärt die Genehmigung der beiden Windparks Blumberg und Länge als rechtswidrig und verhängt für beide Windparks ein Bauverbot

Mit Beschluss vom 12.03.2019 hat das Verwaltungsgericht Freiburg auf Antrag des bundesweit anerkannten Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) ein Bauverbot für den Windpark Blumberg und den Windpark Länge verhängt.

Neben der rechtswidrigen Waldumwandlungsgenehmigung, über die das Gericht bereits entschieden hatte, sind somit auch die beiden immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen nach dem Beschluss des Gerichtes rechtswidrig. Das Verwaltungsgericht Freiburg stellt u.a. fest, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung nicht so durchgeführt wurde, wie dies gesetzlich vorgeschrieben sei... weiterlesen>>

 


 

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VOGELQUARTETT „FLIEGENDE EDELSTEINE“

Ein erstklassiges Vogelquartett unseres Mitglieds und Fachbeirates Dominik Eulberg

Durch Scannen von QR-Codes auf der Rückseite der Karten können die Stimmen der Vögel zum Klingen gebracht werden.

»Fliegende Edelsteine« – das Quartett-Spiel in Tarotkarten-Größe
bringt den Spielern 53 bemer­kenswerte heimische Vogelarten näher.

Jetzt bestellen zum Preis von 18,50 € / Stück zzgl. Versandkosten.

Mehr Infos und Bestellmöglichkeit:

Vogelquartett \"Fliegende Edelsteine\"

 


 

+++ Das Jahresprogramm 2019 ist online +++

 
Wunderschöne Exkursionen, spannende Familienveranstaltungen, wissensvermittelnde Seminare, interessante Vorträge und vieles mehr rund um das Thema Natur.
 
Besuchen Sie uns auf einer unserer zahlreichen Veranstaltungen 2019.
Wir freuen uns auf Sie!

  <<< PDF zum Download

 

Naturschutz braucht wieder mehr Konfrontation und Diskurs

Liebe Freunde der Natur,

Empfinden auch Sie beim Anblick des Luchses auf der Titelseite unseres Jahresprogrammes 2019 die Schönheit, Einzigartigkeit und Kostbarkeit unserer Natur?
Zeigt dieses Bild nicht eindrucksvoll, dass Natur einen Wert an sich hat und Artenschutz nicht verhandelbar sein darf? Ist es aber nicht so, dass der Natur- und Artenschutz selbst vom Aussterben bedroht ist?

Die Biologische Vielfalt befindet sich durch Lebensraumverlust, Pestizideinsatz und industrielle Landwirtschaft seit Jahren auf einem erschreckenden Sinkflug. Der Artenrückgang ist dramatisch.

Immer neue Gewerbe- und Industriegebiete, Straßen, Autobahnen und Freiflächenphotovoltaik fressen sich in unser Land, immer mehr Lebensräume für Menschen und Tiere werden zerstört. Die Eingriffe machen selbst vor den so wichtigen europäischen Natura 2000-Gebieten, Landschafts- und Naturschutzgebieten oder Naturparken nicht mehr halt. Selbst Vogelschutz- und FFH-Gebiete, die dem Schutz bedrohter Tierarten und der Biotopvernetzung dienen sollen, werden industrialisiert und damit entwertet.

Wir erleben derzeit einen dramatischen Ausverkauf unserer Natur auch mit Unterstützung von Behörden, Politik und willfährigen Gutachtern.

Die Biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage und Lebensversicherung. Sie steht mittlerweile selbst auf der Roten Liste. Nicht nur im Regenwald, auch bei uns. Wer den Abschuss des Wolfes fordert, bedient reine Lobbyinteressen und handelt auch ethisch unverantwortlich. Wenn Naturschutz nur noch in Sonntagsreden zelebriert wird, findet er nicht mehr statt. Wer den Schutz des Hambacher Forstes fordert, aber das Roden von Tausenden von Hektar Wald für Windindustrieanlagen billigend in Kauf nimmt, ist unglaubwürdig.

Einer der größten Angriffe auf unsere Landschaften und Lebensräume stellt die Industrialisierung unserer Wälder durch Windenergieanlagen unter dem Deckmantel des Klimaschutzes dar. „Am Ende der Aufklärung steht das Goldene Kalb“, eine Aussage von Max Frisch aus dem Jahre 1986, die aktueller denn je ist.

Der „Vereinbarkeitsnaturschutz“, der alles möglich machen und keinem weh tun soll, ist gescheitert. Deshalb braucht der Naturschutz eine Renaissance. Deshalb braucht der Naturschutz auch
wieder mehr Konfrontation und Diskurs. Er muss wieder zu seinen Ursprüngen zurückkehren.

Bitte helfen Sie uns dabei, der Natur wieder eine starke Stimme zu geben!

Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes
Ihr

Harry Neumann
Vorsitzender

 


 

+++ Das Biotop am Biberweiher im Jahreskreislauf erleben +++

Sechs “Biber-Sonntage“ am Biberweiher

Auf den Spuren des Bibers im Westerwald

Foto: Joachim Wagner

Sechs Exkursionen führen zum Biberweiher zwischen Freilingen und Wölferlingen. Die Teilnehmer lernen den Biber als Landschafts- und Biotopgestalter kennen.

Seitdem sich die streng geschützte Art hier angesiedelt hat, ist die Biologische Vielfalt erheblich angestiegen und der Hochwasserschutz auf natürliche Art und Weise verbessert worden. Über 100 Vogelarten konnten seitdem nachgewiesen werden. Hinzu kommen zahlreiche Libellenarten und Amphibien.

Die sechs „Biber-Sonntage“ vermitteln den Teilnehmern spannende Eindrücke in die sich entwickelnde und ständig verändernde natürliche Dynamik im Jahreskreislauf.

Biber willlkommen!

 

Nächster Termin: Sonntag, 31.03.2019, 11.00 Uhr – 13.00 Uhr

Ort: 56244 Wölferlingen, Parkplatz am Friedhof

Leitung: Dipl.-Biologen Immo Vollmer und Konstantin Müller, Ornithologen Heide Bollen und Wolfgang Burens, Gabriele und Harry Neumann, alle NI

Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen wir uns.

Alle Termine: Sonntage am 24.02., 31.03., 14.04., 05.05., 28.07., 01.09.2019 jeweils von 11.00 Uhr – 13.00 Uhr

Tipp: Kamera mit Teleobjektiv mindestens 300 mm (falls vorhanden), Fernglas, Wanderschuhe mitbringen.

ACHTUNG: Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 


 
+++ Hinweis zu Vortragsanfragen +++
 
Wir freuen uns über die hohe Nachfrage zu Vorträgen in vielen Regionen Deutschlands. Mittlerweile haben wir so viele Anfragen, dass wir zur Terminplanung eine Vorlaufzeit von ca. 6 Monaten benötigen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 
Bitte planen Sie frühzeitig Ihre Veranstaltungen mit uns.
 
Ihre NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI)

 

 

 

 

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 VOGELQUARTETT

„FLIEGENDE EDELSTEINE“

 

Ein erstklassiges Vogelquartett mit 53 Karten von Dominik Eulberg


Schriftenreihe der NI:

„Natur und wir“

Feli und Onkel Catus

Eine Wildkatzengeschichte für Kinder und Jugendliche

von Dr. Sabine Bender


Denkschrift

Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar

von Dr. Wolfgang Epple


Wildkatzen melden!

Bitte melden Sie uns Wildkatzenbeobachtungen und Wildkatzensichtungen:

Formlos per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de

Bitte melden Sie uns auch Totfunde von Wildkatzen:

Verwenden Sie dazu bitte den Meldebogen und senden diesen ausgefüllt per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de


Tote Tiere an Windindustrieanlagen

Bitte melden Sie uns tote Fledermäuse und Vögel (Rotmilan, Schwarzstorch) durch/an/unter Windindustrieanlagen

Bitte verwenden Sie dazu den Meldebogen – per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Störung an und Zerstörung von Horsten

Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen

Formlos per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Unser Veranstaltungsprogramm 2019

zum Download:

Unsere Kooperationspartner:

 

 Deutsche Wildtier Stiftung 

 

  

 
                               AK Westerwald


 

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) - bundesweit anerkannter Verband nach § 3 UmwRG