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25.06.2021

Nordrhein-Westfalen

GLS-Windpark Schleiden-Schöneseiffen

Erneut Rotmilan durch Rotorschlag getötet

Rotmilan-Schlagopfer Schleiden-Schöneseiffen - Foto: Archiv NABU Euskirchen

Am 24.06.2021 ist abermals ein Rotmilan in der Eifel im Kreis Euskirchen durch einen Rotorschlag eines Windrades ums Leben gekommen.

Eine junge Familie beobachtete beim Spaziergang im GLS-Windpark Schleiden-Schöneseiffen am Fuße des Nationalparks, wie der Altvogel vor ihren Augen von dem Rotorblatt getroffen wurde. Ein lauter Schlag und der Vogel stürzte wie ein Stein zu Boden. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Aktive NABU-Mitglieder informierten Marion Zöller vom NABU-Euskirchen.

Vor Ort wurde die „Auffinde-Situation“ sorgfältig und fachlich dokumentiert. Diese Daten wurden umgehend an die Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg weitergeleitet, wo sie in die bundesweite Schlagopfer-Kartei eingepflegt werden.

„Sollte der Altvogel von einem brütenden Rotmilanpaar stammen, wird es nun für den zurückgelassenen Altvogel äußerst schwierig werden, die Jungvögel groß zu ziehen. Mit großer Sicherheit werden es nicht alle Jungvögel schaffen. Dies hängt immer vom Alter der Jungvögel und der Nahrungsverfügbarkeit ab. Es ist davon auszugehen, dass erneut eine ganze Brut der seltenen und streng geschützten Rotmilane verloren geht“, so Marion Zöller, Vorstandsmitglied vom NABU Euskirchen.

Bereits am 09.05.2021 wurde im Windpark Dahlem I-IV ein Rotmilan vor den Augen einer Gruppe von Naturschützern erschlagen. Auch dieses Schlagopfer wurde gemeldet und ebenfalls nach Rücksprache mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) anerkannt.

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) und der NABU Euskirchen bitten daher zur Dokumentation der Schlagopfer, tote Vögel und Fledermäuse, die unter Windindustrieanlagen gefunden werden an die Naturschutzverbände zu melden unter:

www.naturschutz-initiative.de/images/PDF2018/MeldebogenAnflugopfer.pdf oder

https://www.nabu-euskirchen.de/2020/12/02/der-nabu-euskirchen-bittet-erneut-um-mithilfe/

Gefundene Tiere dürfen in keinem Fall mitgenommen werden, da dies nach dem Naturschutzrecht verboten ist.

Mit Stand vom 29.10.2020 wurden bundesweit bisher 601 getötete Rotmilane unter Windenergieanlagen an die Zentrale Schlagopferstelle in Brandenburg gemeldet. In NRW wurden 67 Rotmilan Schlagopfer gemeldet, eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass nur ein sehr geringer Teil der Tiere überhaupt gefunden wird.

„Windenergieanlagen sind für den Rotmilan mittlerweile Todesursache Nr. 1 und sicher populationsgefährdend“, so Claudia Rapp-Lange, Sprecherin der Naturschutzinitiative (NI). Neben den oben genannten Totfunden im Windpark Dahlem und Schleiden-Schöneseiffen ist am 03.11.2020 ein Rotmilan im Windpark Hellenthal-Rescheid ebenfalls durch einen Rotorschlag ums Leben gekommen.

 

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