27.08.2026 - Newsletterbeitrag

„Herdenschutz wirkt: Schutzhunde stoppen Wolfsangriff – flächendeckender Schutz statt Abschüsse“

Bild: 1690240260_istock

Ein Beitrag von ANCA (Austrian Nature Conservation Alliance)

„Vier Lämmer wurden am vergangenen Wochenende auf einer geschützten Almweide im Bezirk Landeck von einem Wolf gerissen. Herdenschutzhunde beendeten den Angriff, vertrieben den Wolf und verhinderten weitere Verluste. Der Vorfall zeigt zweierlei: Herdenschutz wirkt – aber er kann auf Dauer nur vollumfänglich funktionieren, wenn Weidetiere in einem Wolfsgebiet flächendeckend geschützt werden. Der Abschuss einzelner Wölfe löst das Problem nicht und kann die Situation für Tierhalter erheblich verschärfen.“

„Statt nach jedem Riss reflexartig die nächste Abschussdebatte zu führen, braucht es eine langfristige Strategie: Unterstützung der Landwirte bei konsequentem Herdenschutz, koordinierte Maßnahmen im gesamten Almgebiet und behördliches Einschreiten dort, wo Weidetiere trotz bekannter Wolfspräsenz ungeschützt bleiben.“

„Das Rechtsgutachten von Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Wessely, LL.M., hält fest, dass bei konkreter Gefahr ein behördliches Einschreiten erforderlich sein kann, wenn notwendige, mögliche und zumutbare Schutzmaßnahmen nicht umgesetzt werden – erforderlichenfalls bis hin zu Teil- oder Vollabtrieb.“

Vollständiger Beitrag auf anca.at

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