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Presse

12.02.2018 - PRESSEMITTEILUNG

Horstbaum von Schwarzstörchen im Donnersbergkreis gefällt!

Keine Genehmigung für die Errichtung von Windindustrieanlagen bei Straftaten!

Umweltministerin Höfken muss umgehend handeln!

Horstzerstörungen, Fällen von Horstbäumen, Störungen der Brutstätten, Tötungen und Vergiftungen von windenergiesensiblen Vogelarten nehmen bundesweit immer mehr zu. Besonders betroffen davon sind Schwarzstörche und Rotmilane, die gegenüber Windindustrieanlagen besonders sensibel sind.

Nach den der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) vorliegenden Informationen ist genau das im Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz, passiert: Unbekannte Täter haben am 10.02.2018 im Staatsforst einen Horstbaum eines Schwarzstorchbrutpaares gefällt und somit dem Storchenpaar die Grundlage für eine erfolgreiche Brut im Gebiet der geplanten Windindustrieanlagen in diesem Jahr zunächst entzogen.

Weiterlesen: 12.02.2018 - PM - "Horstbaum im Donnerbergkreis gefällt"

08.02.2018 - PRESSEMITTEILUNG

Große Koalition vernachlässigt den Natur- und Landschaftsschutz

Für den Natur- und Artenschutz ist der Entwurf des Koalitionsvertrages eine maßlose Enttäuschung. Die Interessen einzelner Industriezweige wie der Windindustrie und der Agrarlobby erhalten weiterhin Vorrang vor Menschen, Natur und Landschaften. Weder das planwirtschaftliche Erneuerbare Energiengesetz (EEG) noch die Privilegierung der Windenergie nach dem Baugesetzbuch, als die beiden Grundübel einer falschen Energiepolitik, sollen abgeschafft werden.

„Auch der neue Koalitionsvertrag wird daher den Verlust der Biologischen Vielfalt durch die sogenannten Erneuerbaren Energien weiter befördern und zu einer Politik führen, die Wälder, Landschaften und Lebensräume von Mensch und Wildtieren zerstört“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI).

Bezeichnend ist, dass der Begriff „Naturschutz“ inhaltlich gar nicht mehr auftaucht, dafür umso häufiger Worthülsen wie „Klimaschutz“, „nachhaltig“, „Erneuerbare“, „Energieeffizienz“, “Ausbau der Stromnetze“. Die völlig verantwortungslose Umdeutung von Naturschutz in „Klimaschutz“ soll offensichtlich bei CDU/CSU und SPD fortgesetzt werden.

Weiterlesen: 08.02.2018 - PM - "GroKo vernachlässigt den Natur- und Landschaftsschutz"

06.02.2018 - PRESSEMITTEILUNG

Keine Jagd auf Wölfe! Der Wolf muss auch weiterhin geschützt bleiben!

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) lehnt die Forderungen der stv. CDU-Vorsitzenden Julia Klöckner zum Abschuss von Wölfen ab!

Die NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) kritisiert die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner, die die Tötung von Wölfen befürwortet.

Der Wolf ist keine Gefahr für den Menschen. Seit der Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 gab es keinen einzigen Fall, bei welchem sich ein freilebender Wolf aggressiv gegenüber einem Menschen gezeigt hat.

Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ist hingegen eine Bereicherung für die Biodiversität und die Ökosysteme. Zudem übt der Wolf in seinem Lebensraum vielfältigen ökologischen Einfluss aus.

„Frau Klöckner sollte sich besser dafür einsetzen, dass sich die Gesellschaft wieder an das Leben mit dem erneut einheimischen Wolf gewöhnt und ihn willkommen heißen.
Die Forderung nach einer Bejagung des Wolfes dient wohl eher Lobbyinteressen und widerspricht dem europäischen Artenschutzrecht.
Wir werden daher alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, um den erneuten Angriff auf das Bundesnaturschutzgesetz und das europäische Artenschutzrecht zu verhindern“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NI.

Foto: © Harry Neumann

Für Rückfragen:

Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI)
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Telefon 02626 926 4770
 

 

30.01.2018 - PRESSEMITTEILUNG

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) reicht Widerspruch gegen Genehmigung der Windindustrieanlagen Winterlingen ein

Die NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) hat gegen die durch das Landratsamt Zollernalbkreis erteilte immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von vier Windkraftanlagen auf der Gemarkung Winterlingen Widerspruch eingelegt. Mit dem Widerspruchsverfahren und ggf. notwendigen Eilverfahren wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Spilok von der Kanzlei Kasper Knacke aus Stuttgart beauftragt.

„Die Teilgenehmigung ist grob fehlerhaft, weil der Artenschutz im Vorhabengebiet nicht in dem erforderlichen Umfang berücksichtigt wurde. Aus diesem Grund haben wir uns zu diesem Rechtsmittel entschlossen“, erklärte der Bundes- und baden-württembergische Landesvorsitzende der NI Harry Neumann.

Weiterlesen: 30.01.2018 - PM - Windindustrieanlagen Winterlingen 


 

NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI) - bundesweit anerkannter Verband nach § 3 UmwRG