Dr. Wolfgang Epple zur medialen Aufmerksamkeit für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal
Dr. Wolfgang Epple
zur medialen Aufmerksamkeit für den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal
Zur wochenlangen Odyssee des immer wieder strandenden Buckelwals in der westlichen Ostsee hat der wissenschaftliche Beirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI), Dr.
Wolfgang Epple
Wolfgang Epple Dr. rer. nat. Wolfgang Epple ist Biologe und Autor zahlreicher Bücher, u.a. auch von „Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar“ (2021) und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der NI an.
, dem Kontrafunk am 30.03.2026 ein Interview gegeben.
Die fachliche Einschätzung, die er als Ethologe gibt, bestätigt sich: Der Wal ist zum Sterben in die flachen Gewässer vor Lübeck und Wismar gelangt. Man sollte ihn in Ruhe lassen. Unter anderem dürfte das Fischereinetz, das er im Maul hat, und das ihn sicher über lange Zeit beeinträchtig hat, einer der Gründe für seinen schlechten Zustand sein.
Der Biologe und Ethologe führt im Interview weitere Fakten zu Walstrandungen an, wie Kollisionen mit Schiffen, auch die Verlärmung der Meere, und kritisiert den wochenlangen Hype um das Tier als mediale Sensationsberichterstattung. Gleichzeitig wünscht sich Dr. Epple im Namen vieler Naturfreunde, dass die große Anteilnahme vieler Menschen für ein einzelnes Wildtier wie den Wal, die er als gutes Zeichen wertet, auf andere weniger spektakuläre oder gar als „Gesindel“ verhasste Wildtiere ausgedehnt wird. Das Schicksal tausender Wildtiere, die beispielsweise ökologisch sinnlos von Jägern getötet werden, verdiene eine angemessene gesellschaftliche und mediale Wahrnehmung. Das Interview mündet in einen Appell für mehr Respekt, Demut und Ehrfurcht im Umgang mit der Natur und ihren Wildtieren.
Interview auf Kontrafunk
Ansprechpartner:
Ein Platz für wilde Tiere?
In dieser Publikation stellt der Biologe, Ökologe und Wissenschaftliche Beirat der NI, Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, den Wert der Wildnis und ihrer Bewohner in den Fokus. Mit seiner großen Fachkenntnis und Empathie für alles was lebt, erinnert er uns an unsere ethische Verantwortung, die all unserem Tun zu Grunde liegen sollte.
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