Erster Kuhreiher in der Fuldaaue
Überraschend kam die Meldung eines Kuhreihers, der sich in der Fuldaaue bei Bebra aufhielt. Der Vogel rastete in einem ehemaligen renaturierten Kiesabbaugebiet. In dem eingezäunten Gelände weideten auch Rinder. Es ist der erste dokumentierte Nachweis eines Kuhreihers in der Fuldaaue und im EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula.
Der Kuhreiher hat eine Körperlänge von 46 bis 56 Zentimeter. Das Gefieder ist überwiegend weiß. Von weitem sieht er aus wie ein kleiner Silberreiher, die bei uns regelmäßige Gäste sind.
Nach der Literatur hat sich der Kuhreiher im Verlauf des 20. Jahrhunderts stark ausgebreitet. Die Umwandlung von Waldgebieten in Weideland wird als eine entscheidende Ursache für seine Ausbreitung vermutet.
Der europäische Verbreitungsschwerpunkt ist aktuell noch die Iberische Halbinsel. Es gibt aber schon Hinweise auf ein erstes Brüten in Deutschland und den Nachbarländern. Da Kuhreiher auch in Zoos freifliegend gehalten werden, bleibt es allerdings unklar, ob es ein Wildvogel oder einer aus der Gefangenschaft entkommener war. Beringt war der Vogel nicht.
Ansprechpartner:
Sensationeller Libellenfund
Hessen / Ein herausragender Fund gelang Arno Werner, Länder- & Fachbeirat Hessen der Naturschutzinitiative e.V. (NI), bei seinem Libellenmonitoring im Naturschutzgebiet „Unterm Siegel bei Bebra“.
Seltene Libelle zu Gast im Naturschutzgebiet bei Bebra
Bei einem Monitoring der Libellen im Naturschutzgebiet „Unterm Siegel bei Bebra“ im Bebrabachtal konnte Arno Werner von der NI wieder eine Große Moosjungfer nachweisen.
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