Amtliche Einwohnerbefragung: Bürger von Quirnbach wollen keine Windindustrieanlagen in ihrem Wald
Trotz der tendenziösen Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen Wochen haben die Bürger von Quirnbach ein deutliches Zeichen gesetzt. Über 55% der Bürger haben in der amtlichen Einwohnerbefragung für den Erhalt ihres Waldes, ihrer
Lebensräume
Lebensräume Wir schützen Lebensräume! Bedrohte Vielfalt schützen und erhalten!, ihrer Erholungsgebiete, der einzigartigen Landschaft und damit gegen die Industrialisierung ihres Waldes durch Windenergieanlagen gestimmt. Die Bürger haben erkannt, dass derartige Anlagen die Erholungsgebiete, den Waldboden und das Waldinnenklima zerstören, Lebensräume für Menschen und Tiere zerschneiden und dem Natur-, Arten- und Klimaschutz schaden. Wir begrüßen, dass die Ortsgemeinde von sich aus eine amtliche Einwohnerbefragung durchgeführt hat. Der Gemeinderat sollte nun den klaren Bürgerwillen umsetzen, jegliche Gespräche mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) beenden und den Beschluss fassen, keine Flächen der Ortsgemeinde für die Errichtung von Windindustrieanlagen zur Verfügung zu stellen.
Windenergie
Vielbach setzt seine demokratie- und bürgerfeindliche Politik fort
Vielbach hingegen setzt seine bürger- und demokratiefeindliche Politik fort. An der Veranstaltung am 12. Mai 2026 dürfen laut Einladung des Ortsbürgermeisters „ausdrücklich“ nur Vielbacher Bürgerrinnen und Bürger teilnehmen, obwohl die gesamte Region betroffen ist. Ein zuvor von der Ortsgemeinde Vielbach verteilter achtseitiger Flyer ist einseitig und tendenziös pro Windenergie. Einmalig in ganz Deutschland dürfte es wohl sein, dass ein Flyer einer Ortsgemeinde weder kopiert noch weiter verbreitet werden darf und nach Informationen der NI Bürgern sogar mit einer Unterlassungsklage durch den Ortsbürgermeister von Vielbach gedroht wurde. Höhepunkt dieses manipulativen Vorgehens ist die Einseitigkeit der Einwohnerversammlung am 12.05.2026, in der ausschIießlich Windkraftbefürworter zu Wort kommen: die Energieversorgung Mittelrhein (evm) und das „Schwerpunktforstamt Windenergie“ aus dem Hunsrück. Diese Vorgehensweise ist nicht mit der Neutralitätspflicht der kommunalen Gremien vereinbar. Damit Entscheidungen in Vielbach transparent und auf der Grundlage von Fakten und unterschiedlicher Sichtweisen getroffen werden, fordert die NI die Ortsgemeinde Vielbach auf, umgehend einen Bürgerentscheid nach der Gemeindeverordnung einzuleiten und bis zu dessen Abschluss keine Beschlüsse zu fassen.
Ansprechpartner:
„Informationsveranstaltung“ zur Windenergie
RLP/ Die Informationsveranstaltung der Verbandsgemeinden Wirges und Selters zur Windenergie an den „Drei Eichen“ erinnerte eher an eine Verkaufsveranstaltung als an eine Informationsveranstaltung.
Windenergie an den Drei Eichen: Maß- und Rücksichtslosigkeit
Die Umwandlung von Wäldern und noch naturnahen Lebensräumen in Energieindustriegebiete stellt eine der größten zusätzlichen Gefahren für die Biodiversität und damit für die Lebensgrundlagen von Menschen und Tieren dar.
Bürger sagen NEIN zu Windindustrieanlagen Drei Eichen
RLP / Gegen die Pläne der Energieversorgung Mittelrhein (EVM), 7 gigantische Windindustrieanlagen (WIA) mit fast 300 Metern Höhe und einem Rotordurchmesser von ca. 180 Metern in den Wäldern von Helferskirchen, Leuterod, Vielbach und Quirnbach zu errichten, gibt es massiven Widerstand.
Keine Windenergie im Wald!
Die viel gefragte Sonderbroschüre „Keine Windenergie im Wald!“ erscheint in der nunmehr 3. überarbeiteten Auflage und gibt damit den aktuellen Rechtsstand aufgrund der zahlreichen Gesetzesänderungen wieder. Sie analysiert in einem Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Faller auch die Umsetzung der RED III-Richtlinie.
Headline
here be text