31.03.2026 - Pressemitteilung

Naturschutzinitiative e.V. (NI): Wolf aus Hamburg wieder frei lassen!

Naturschutzinitiative e.V. (NI): Wolf aus Hamburg wieder frei lassen!

Hervorragende Arbeit der Hamburger Polizei

Am Abend des 30.03.2026 wurde nach Medienberichten ein Wolf durch die Polizei mit einer Schlinge in der Hamburger Binnenalster gefangen. Das Tier wurde anschließend in das Wildgehege Klövensteen im Hamburger Stadtteil Rissen gebracht.

Es handele sich hier mit größter Wahrscheinlichkeit um einen jungen unerfahrenen Wolf, der auf der Reviersuche leider in die Hamburger Innenstadt gelangt sei, so die NaturschutzinitiativeÜber die Naturschutzinitiative e.V. (NI) Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und bundesweit anerkannter Naturschutzverband. e.V. (NI).

Dies stelle für das Tier, welches den Menschen als Gefahr wahrnimmt, eine enorme Stresssituation dar, so die Naturschutzinitiative e.V. (NI).

Als der Wolf dann auch noch in ein geschlossenes Gebäude mit Menschen gelangte und nicht herausfand, sei er nach Medienberichten verzweifelt wiederholt gegen eine Glasscheibe gerannt. Dabei ist es dann offensichtlich zu dem sehr bedauerlichen Biss an einer Frau gekommen, die dem Tier helfen wollte. Das Wildtier befand sich aufgrund der Stresssituation in einem Ausnahmezustand.

„Es handelt sich nicht um einen anlasslosen Angriff eines Wolfs gegen Menschen. Vielmehr hat sich der Wolf in einer Ausnahmesituation befunden. Wenn sich Menschen einem Wildtier nähern, das höchst gestresst großer Angst ausgesetzt ist, kommt es zwangsläufig zu einer Abwehrreaktion. In einem solchen aus der Sicht des Tieres ausweglos erscheinenden Moment beißt ein Wolf ganz vergleichbar einem wehrhaften Haushund zu seiner Verteidigung zu“, erklärte Dr. Wolfgang EppleWolfgang Epple Dr. rer. nat. Wolfgang Epple ist Biologe und Autor zahlreicher Bücher, u.a. auch von „Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar“ (2021) und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der NI an. , Wissenschaftlicher BeiratWissenschaftlicher Beirat Dieser Beirat setzt sich zusammen aus renommierten Naturwissenschaftlern und ausgewiesenen Experten auf ihren Fachgebieten. der NI.

„Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) bietet an, den Wolf in das mit der NI kooperierende Wildtier- und Artenschutzzentrum im Kreis Pinneberg bringen zu lassen, um dem Tier die Möglichkeit der Erholung zu geben. Danach sollte es umgehend wieder an einer geeigneten Stelle freigelassen werden“, so Roland DilchertRoland Dilchert Roland Dilchert ist Länder- und Fachbeirat der NI für Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Sprecher der NI für Schleswig-Holstein und Niedersachsen. , Landessprecher der NI für Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Der sehr bedauerliche Vorfall müsse aus natur- und artenschutzrechtlicher Sicht sachlich betrachtet und bewertet werden. „Wir bedanken uns sehr für die außerordentlich gute Arbeit der Polizei“, so Roland Dilchert und Dr. Wolfgang Epple.



Ansprechpartner:

Roland Dilchert Dipl.-Vww (FH)
Fachbeirat Natur- und Artenschutz

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Dr. Wolfgang Epple
Biologe

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In dieser Publikation stellt der Biologe, Ökologe und Wissenschaftliche Beirat der NI, Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, den Wert der Wildnis und ihrer Bewohner in den Fokus. Mit seiner großen Fachkenntnis und Empathie für alles was lebt, erinnert er uns an unsere ethische Verantwortung, die all unserem Tun zu Grunde liegen sollte.

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