Großer Andrang beim 2. Wolf-Samstag! – NI bietet 3. Wolfstag an und gründet Regionalgruppe Nordschwarzwald
Fast 50 Teilnehmer hatten sich am 11.04.2026 zum zweiten Wolf-Samstag der
Naturschutzinitiative
Über die Naturschutzinitiative e.V. (NI) Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und bundesweit anerkannter Naturschutzverband. e.V. (NI) am Hundseck in der Nähe des Nationalparks Schwarzwald eingefunden, um Informationen zum Thema Wolf zu erhalten.
„Der Wolf ist ein wichtiger Teil der Biodiversität, die auch unsere Lebensgrundlage darstellt. Wir Menschen können wieder lernen, mit ihm zu leben. Mit dem Wolf-Samstag wollen wir zu einem sachlichen Diskurs beitragen. Der Wolf hat hier Heimatrecht“, erklärte Wolfskennerin
Gabriele Neumann
Gabriele Neumann Stv. Vorsitzende der Naturschutzinitiative e.V. (NI), Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
, Projektleiterin Großkarnivoren und
Wildkatze
Europäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris) Die Europäische Wildkatze ist eine der seltensten einheimischen Säugetierarten und durch internationale Abkommen streng geschützt. der Naturschutzinitiative e.V. (NI) unter großem Beifall in ihrer Begrüßung.
Den Wolf verstehen lernen
„Wir können auch in Deutschland lernen, mit dem Wolf zu leben, so wie es in vielen anderen Ländern gelungen ist. Hierzu braucht es eine gewisse Bereitschaft, das Wesen ‚Wolf‘ zu verstehen und seine Verhaltensweisen zu kennen. Der 2. Wolf-Samstag der Naturschutzinitiative e.V. (NI) informierte daher auch auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen über die europaweit geschützte Art und zeigte Möglichkeiten zu einem friedlichen Zusammenleben auf.
Gabriele Neumann informierte die Teilnehmer über den rechtlichen Schutz des Wolfes nach den gesetzlichen Änderungen, seine Morphologie und Lebensweise, Ernährung, Familienverband, Reviertreue und Mobilität.
Herdenschutz wirkt
Weiter ging es um die Themen Zuwanderung und aktueller Bestand, Nachweise und Forschungsstand zum Wolf in Deutschland und Konflikte mit Weidetieren und Herdenschutz. Plakate zum Monitoring und Herdenschutz, Nachbildungen eines Wolfsschädels, eines Fußabdruckes und eine Losung machten die Ausführungen anschaulich. „Herdenschutz wirkt“ machte die Referentin deutlich. Dieser sei wichtig, damit der Wolf von Anfang an nicht konditioniert werde. Einen 100%igen Schutz gebe es nicht, aber „wir erwarten, dass die Weidetierhalter ihre Tiere auf der Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse schützen“, so Gabriele Neumann.
Harry Neumann
Harry Neumann Vorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI)
, Landesvorsitzender der NI in Baden-Württemberg, bedankte sich nochmals herzlich bei Sportmanager Thomas Reister über die am ersten Wolfs-Samstag überreichte großzügige Spende. Hiermit unterstützt Thomas Reister die Kosten für Rechtsverfahren gegen den Abschuss von Wölfen in Baden-Württemberg sowie für Umwelt-, Bildungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.
Abschließend bedankte sich Gabriele Neumann bei den zahlreichen Menschen der Region, die sich Tag und Nacht für den Hornisgrinde-Wolf als Symbol für eine friedliche Ko-Existenz zwischen Mensch und Wolf eingesetzt haben.
Wolfstag der NI
NI gründet Regionalgruppe Nordschwarzwald
Aufgrund des großen Interesses wird die NI am Mittwoch, dem 13.05.2026, 19.00 Uhr, im Hotel Spinnerhof, Am Schloßberg 8, 77887 Sasbachwalden einen dritten Wolfstag mit Wolfskennerin Gabriele Neumann durchführen. Es gibt zahlreiche Informationen zur Biologie des Wolfes, seiner
Lebensräume
Lebensräume Wir schützen Lebensräume! Bedrohte Vielfalt schützen und erhalten! und Lebensweise, seiner Verbreitung, dem Schutzstatus und der Bedeutung des Herdenschutzes. Anschließend wird die neue NI-Regionalgruppe Nordschwarzwald gegründet. Sprecherin der neuen Regionalgruppe ist die Biologielehrerin Alexandra Aelzenberger aus Bühlertal.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter:
Ansprechpartner:
Gabriele Neumann
stv. Vorsitzende, Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
1. Wolf-Samstag der Naturschutzinitiative: Großer Erfolg
Baden-Württemberg / Über 60 Teilnehmer hatten sich zum ersten Wolf-Samstag am Hundseck in der Nähe des Nationalparks Baden-Württemberg eingefunden, um Informationen zum Wolf Hornisgrinde zu erhalten.
Großer Erfolg: Hornisgrinde-Wolf darf auch zukünftig nicht abgeschossen werden
Baden-Württemberg / Um Mitternacht ist die nach Auffassung der Naturschutzinitiative e.V. (NI) rechtswidrige Abschussgenehmigung für den Grauwolf-Rüden 2672m an der Hornisgrinde abgelaufen, ohne dass es dem „Spezialteam“ gelungen wäre, den Wolf nach wochenlanger Hatz zu erschießen.
Dank an alle Freunde des Hornisgrindewolfes
Liebe Naturschützer, wir sind überwältigt und sehr berührt von der großen und tausendfachen Unterstützung und Hilfe, den Wolf im Nationalpark Baden-Württemberg zu retten. Dieser Wolf ist zum Symbol dafür geworden, dass der Mensch wieder lernen darf, im Einklang mit der Natur und wilden Tieren zu leben. Für diese große Unterstützung danken wir Ihnen allen sehr herzlich.
Ein Platz für wilde Tiere?
In dieser Publikation stellt der Biologe, Ökologe und Wissenschaftliche Beirat der NI, Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, den Wert der Wildnis und ihrer Bewohner in den Fokus. Mit seiner großen Fachkenntnis und Empathie für alles was lebt, erinnert er uns an unsere ethische Verantwortung, die all unserem Tun zu Grunde liegen sollte.
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