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25.11.2022

Windkraft: Auerhuhn bedroht

 
Auerhahn - Foto: Wolf Hockenjos

Der Schwarzwald ist einer der letzten intakten Vorkommensbereiche in Deutschland für das Auerhuhn (Tetrao urogallus) und auch hier sind es nur wenige montane Bereiche mit recht lückig strukturierten Waldhabitaten und eingeschlossenen Bergwiesen als Lebensräume. Die vom Aussterben bedrohte Vogelart der Ordnung Hühnervögel (Galliformes) ist weithin bekannt durch das dunkle, schwarzbräunliche Gefieder des Auerhahns mit dem charakteristischen rotgefärbten Lidstrich über dem Auge. Das Auerhuhn benötigt großräumige, zusammenhängende und störungsfreie Bergwaldgebiete. Es reagiert besonders sensibel auf Störungen in seinem Lebensraum durch Infrastrukturprojekte, wie z.B. durch den Bau von Straßen und Windkraftanlagen.

Der Europarat in Straßburg verfolgt derzeit genau, welche Maßnahmen die deutschen Behörden unternehmen, um die letzten Habitate des Auerhuhns im Schwarzwald zu erhalten. Dies insbesondere im Hinblick auf die im Juli veröffentlichte neue Planungsgrundlage „Windenergie und Auerhuhn“ für Baden-Württemberg, die anstrebt, für 15.000 ha windhöffiger Potenzialflächen den Schutz des Auerhuhns entfallen zu lassen.

Mit Blick auf die Berner-Konvention, dem Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume, kommentiert Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, Biologe und wissenschaftlicher Beirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI): „Man darf gespannt sein, in welcher Weise die Herausnahme von 15.000 ha bisherige Restriktionsflächen und damit die Beschleunigung des Ausbaus der die Auerhühner weiter einschränkenden Windkraft im Schwarzwald darstellt und die mit Sicherheit negative Folgen für die Habitate der windkraftsensiblen und höchstbedrohten Art gerechtfertigt werden sollen.“

Lesen Sie dazu hier den Bericht der Badischen Neusten Nachrichten >>>

 

 

 

 

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