Der COEXISTENCE WALK 2026 – Brücken bauen für den Wolf
Vom 29. Mai bis 04. Juni 2026 bewegte der „COEXISTENCE WALK – Gemeinsam Gehen für den Wolf“ Brandenburg – im wahrsten Sinne des Wortes. Die überregionale Wander- und Dialoginitiative führte Menschen verschiedener Generationen und Fachrichtungen zusammen, um Wege für ein konfliktarmes Miteinander von Mensch und Wildtier zu finden. Das Konzept mit Fachvorträgen und gemeinsamen Exkursionen durch die beeindruckende Natur des Nationalparks Unteres Odertal in Brandenburg erwies sich als voller Erfolg.
Elementare Unterstützung der Naturschutzinitiative e.V. (NI)
„Ein Meilenstein für das Gelingen der Veranstaltung war die elementare Unterstützung und der fruchtbare Fachaustausch mit der
Naturschutzinitiative
Über die Naturschutzinitiative e.V. (NI) Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und bundesweit anerkannter Naturschutzverband. e.V. (NI), die sich für den Schutz von
Landschaften
Landschaften Wir schützen Landschaften! Landschaft ist eine wichtige Grundlage für Biodiversität. ,
Wälder
Wälder Wir schützen Wälder! Wälder sind zumeist die naturnahesten Biotope und wertvolle, nicht ersetzbare Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Wald ist mehr als nur Holz.n,
Wildtiere
Wildtiere Wir schützen Wildtiere! Unser ganzes Herz schlägt für den daseinsbedingten Schutz von Wildtieren.n und
Lebensräume
Lebensräume Wir schützen Lebensräume! Bedrohte Vielfalt schützen und erhalten!n einsetzt. Ein programmatisches Highlight setzte
Gabriele Neumann
Gabriele Neumann Stv. Vorsitzende der Naturschutzinitiative e.V. (NI), Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
(NI) mit ihrem Vortrag „Der Wolf – Rückkehrer mit Heimatrecht“, der die sachlich fundierte Wolfsarbeit des Vereins beleuchtete“, erklärte Ralf Peter Meurer vom Organisationsteam.
Unterstützung durch internationale Experten
„Gemeinsam mit Beiträgen internationaler Experten wie den angereisten Rewilding-Fachleuten rund um Dr. Ing. Aleksandra Kraśkiewicz (Polen), Naturschutzberater Joep van de Vlasakker (Frankreich), dem renommierten Kynologen Michael Eichhorn (Österreich), dem Biologen und Wolfskenner Peter Nawrath sowie Maximilian Hempel von der Taskforce Artenschutz e.V. wurde spürbar, wie wertvoll der Zusammenschluss von Fachwissen für die Praxis ist. Weitere intensive Gespräche mit anderen Verbands- und Vereinsvertretern setzten zudem starke Impulse und schufen wertvolle Synergien für zukünftige Dialoge und konkrete Artenschutzforderungen“, so Ralf Peter Meurer.
Die Bereitschaft zur Koexistenz ist fundamental
Die unmissverständliche Kernbotschaft des Aktionsbündnisses laute: „Die Bereitschaft zur Koexistenz ist fundamental“. Umso bedauerlicher sei die Realität, dass sich gerade jene Kräfte dem Dialog verweigerten, die gegenläufige Ansichten vertreten würden. „Wir begegnen im Alltag sogar immer wieder radikalisierten Äußerungen, die einer Koexistenz mit heimischen Beutegreifern eine Absage erteilen und stattdessen sogar fordern, alles zu töten, was dem rein ökonomischen Vorteil im Wege steht. Daher wollen wir auch im nächsten Jahr unseren Einsatz für den Wolf und alle Wildtiere fortführen“, so das Aktionsbündnis.
Ansprechpartner:
Gabriele Neumann
stv. Vorsitzende, Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
2. Wolf-Samstag voller Erfolg! – NI bietet 3. Wolfstag an und gründet Regionalgruppe
BW / Auch der zweite Wolfsamstag im Schwarzwald war ein voller Erfolg. Aufgrund des großen Interesses bietet die NI am 13.05.2026 in Sasbachwalden einen dritten Wolfstag an. Anschließend wird die neue NI-Regionalgruppe Nordschwarzwald gegründet.
Großer Erfolg: Hornisgrinde-Wolf darf auch zukünftig nicht abgeschossen werden
Baden-Württemberg / Um Mitternacht ist die nach Auffassung der Naturschutzinitiative e.V. (NI) rechtswidrige Abschussgenehmigung für den Grauwolf-Rüden 2672m an der Hornisgrinde abgelaufen, ohne dass es dem „Spezialteam“ gelungen wäre, den Wolf nach wochenlanger Hatz zu erschießen.
Ein Platz für wilde Tiere?
In dieser Publikation stellt der Biologe, Ökologe und Wissenschaftliche Beirat der NI, Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, den Wert der Wildnis und ihrer Bewohner in den Fokus. Mit seiner großen Fachkenntnis und Empathie für alles was lebt, erinnert er uns an unsere ethische Verantwortung, die all unserem Tun zu Grunde liegen sollte.
Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung
„Der Mensch ist längst zum entscheidenden Evolutionsfaktor geworden“, so Prof. Dr. Matthias Glaubrecht in der Fachpublikation „Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung“, die die NI anlässlich des Tages der Artenvielfalt veröffentlicht hat.
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