Hessen will Wolfskinder töten – Die NI hat gegen den Abschuss der Wölfe Klage und Eilantrag eingereicht
Die Änderung des Bundesjagdgesetzes durch die CDU/CSU/SPD Regierung macht es möglich:
In Hessen, wo es gerade einmal drei Wolfsrudel gibt, dürfen 40% der Wolfskinder (Welpen) abgeschossen werden. „Dies ist nicht nur ethisch untragbar und verantwortungslos, sondern der Beginn eines neuen Ausrottungsfeldzugs gegen Wölfe“, erklärte
Gabriele Neumann
Gabriele Neumann Stv. Vorsitzende der Naturschutzinitiative e.V. (NI), Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
, Projektleiterin Großkarnivoren der
Naturschutzinitiative
Über die Naturschutzinitiative e.V. (NI) Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger und bundesweit anerkannter Naturschutzverband. e.V. (NI). Denn hinzu komme die natürliche Jungensterblichkeit bei Wölfen, die ca. 50 % beträgt.
Im Lahn-Dill-Kreis sind zwei junge Wölfe zum Abschuss freigegeben worden. Das geht aus einer Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Kassel hervor. In diesem Verfahren wird auch der hessische Wolfsmanagementplan inzident geprüft.
„Das Perverse an der derzeitigen schwarz/roten ‚Naturschutzpolitik‘ ist, dass nicht nur Infrastrukturprojekte zum ‚überragenden öffentlichen Interesse‘ erklärt werden, sondern auch im Natur- und Artenschutz dessen Zerstörung per Gesetz ermöglicht wird. Alles, was angeblich stört, soll getötet werden. Was hier stattfindet, ist eine barbarische und lobbygesteuerte Vernichtung von Natur und unserer Biodiversität per Gesetz. Deshalb werden wir beim Schutz von Wölfen und anderen Wildtieren wie Luchs, Biber und Fischotter alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen, dies zu verhindern – bis zum Europäischen Gerichtshof“, betonte NI-Landesvorsitzender
Harry Neumann
Harry Neumann Vorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI)
.
„Kaum ist der Wolf im deutschen Jagdrecht, bricht offensichtlich der Hass durch. Wenn zukünftig Wolfswelpen getötet werden, sind am Ende auch die fein austarierten Sozialstrukturen einer Wolfspopulation zerstört. Dies führt zu mehr anstatt zu weniger Problemen für die Weidetierhalter. Die deutsche Jägerschaft verspielt im Verein mit der sie bedienenden Politik das Naturschutz-Ansehen Deutschlands in der ganzen Welt und in der deutschen Bevölkerung“, betonte Dr.
Wolfgang Epple
Wolfgang Epple Dr. rer. nat. Wolfgang Epple ist Biologe und Autor zahlreicher Bücher, u.a. auch von „Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar“ (2021) und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der NI an.
, Ökologe und
Wissenschaftlicher Beirat
Wissenschaftlicher Beirat Dieser Beirat setzt sich zusammen aus renommierten Naturwissenschaftlern und ausgewiesenen Experten auf ihren Fachgebieten. der NI.
„Das Familienleben der Wölfe verachtende Jagdzeiten, aber auch fragwürdige Jagdmethoden wie die Verwendung von Nachtsichtgeräten, münden in einen offensichtlich gewollten, gezielten Vernichtungsfeldzug. Es ist ein erschreckender ethischer Niedergang. Die Jägerschaft kann sich zukünftig nicht mehr anmaßen, im Umgang mit Wildtieren von Naturschutz, Waidgerechtigkeit oder gar Tierwohl zu sprechen“, betonten Dr. Wolfgang Epple und Gabriele Neumann.
Die Naturschutzinitiative (NI) fordert alle Naturschützer auf, bei den beiden Bundestagsabgeordneten Johannes Volkmann (CDU) und Dagmar Schmidt (SPD), die für die Wolfabschüsse mitverantwortlich sind, zu protestieren. „Wir brauchen jetzt neben Klagen, Protesten auch friedlichen zivilen Widerstand!“ erklärte der hessische Landesvorsitzende Harry Neumann.
Welche Bundestagsabgeordneten sind im Lahn-Dill-Kreis mitverantwortlich?
Die beiden Bundestagsabgeordneten im Lahn-Dill-Kreis, deren Regierungsfraktionen CDU/CSU/SPD das neue Bundesjagdgesetz beschlossen haben, sind Johannes Volkmann (CDU, Direktmandat mit 34,3%) und Dagmar Schmidt (SPD, Landesliste).
Jetzt aktiv werden!
Veranstalten Sie Demos, Mahnwachen, verfassen Sie Briefe an die beiden Abgeordneten und schreiben Sie Leserbriefe. Wir brauchen jetzt friedlichen zivilen Widerstand!
Protestieren Sie hier:
und
Lesen Sie auch hier einen sachlichen und ausgewogenen Beitrag aus der Rheinpfalz vom 30.06.2026
www.rheinpfalz.de/politik_artikel,-neuer-rechtsstreit-um-alten-bekannten-_arid,5905703.html
Ansprechpartner:
Gabriele Neumann
stv. Vorsitzende, Projektleiterin Wildkatze und Karnivoren
NI: VG Arnsberg stoppt Wolfabschuss GW 1896m
NRW / Die von der Naturschutzinitiative e.V. (NI) angefochtene Genehmigung des Kreises Olpe zum Abschuss des Wolfes GW 1896m ist nach dem Beschluss des VG Arnsberg im Eilverfahren vom 19.06.2026 „offensichtlich rechtswidrig“, so das VG Arnsberg. Die von der NI beantragte aufschiebende Wirkung der Klage wurde vom Gericht wiederhergestellt.
Verwaltungsgericht Arnsberg stoppt Wolfabschuss
NRW / Das Verwaltungsgericht Arnsberg in Nordrhein/Westfalen hat die vom Kreis Olpe erteilte Abschussgenehmigung des Wolfes GW1896m auf Antrag der Naturschutzinitiative e.V. (NI) vom 16.06.2026 mit einem Hängebeschluss gestoppt.
Naturschutzinitiative e.V. (NI) reicht Klage gegen Wolfabschuss im Landkreis Uckermark in Brandenburg ein
Jägerschaft verspielt Naturschutz-Ansehen Deutschlands - In Brandenburg/Uckermark sollen die Elterntiere eines Wolfsrudels auch mit Hilfe von Nachtsichtgeräten getötet werden. Das würde auch den Tod der Wolfskinder bedeuten.
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