• Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • slide9
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.
  • Naturschutzinitiative e.V.

12.11.2021

Hessen

Windenergieanlagen Brauerschwend-Maar genehmigt

NI verklagt das Land Hessen

Symbolfoto

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hatte bereits im September 2021 gegen die Genehmigung einer „Windfarm“ mit 6  Windenergieanlagen in Brauerschwend-Maar im Vogelsbergkreis Klage beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel eingereicht. Nunmehr wurde die Klage ausführlich begründet.

Diese durch das Regierungspräsidium Gießen genehmigten Industrieanlagen befinden sich in einem avifaunistisch höchst sensiblen Gebiet mit einer Vielzahl von bebrüteten Horsten von Rotmilanen, Wespen- und Mäusebussarden sowie Schwarzmilanen. Die Abstände vieler Horste zu den geplanten Anlagen unterschreiten die allgemein anerkannten Mindestabstände der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten zwischen Horsten und Anlagen bei weitem. Selbst die Gutachter des Investors mussten einräumen, dass hier Tötungen streng geschützter Arten in einem signifikanten Umfang unvermeidbar werden. Infolge dessen hat das Regierungspräsidium Gießen für sechs Revierpaare streng geschützter Arten Ausnahmen vom Tötungsverbot des Bundenaturschutzgesetzes verfügt, um die Windindustrieanlagen überhaupt genehmigen zu können. Solche Ausnahmen sind schon mit der europäischen Vogelschutzrichtlinie nicht vereinbar. Sie machen im Übrigen die Ausnahme vom Störungs- und Tötungsverbot zur Regel und stellen deshalb einen einzigartigen Bruch der Bestimmungen des Naturschutzrechts dar. Darüber hinaus können diese Genehmigungen aus etlichen weiteren rechtlichen Gründen keinen Bestand haben. Die NI hat deshalb den Rechtsweg beschritten.

„Dieses Beispiel zeigt, mit welcher Rücksichtlosigkeit das Land Hessen den Artenschutz unter die Räder fallen lässt und das Unionsrecht bewusst missachtet. Dem müssen wir einen Riegel vorschieben“, erklärte Harry Neumann, Vorsitzender der NI.

Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für den Natur- und Artenschutz:

Spendenkonto: 

Naturschutzinitiative e.V. (NI)
Westerwald Bank eG
IBAN: DE60 5739 1800 0011 5018 26

Spenden an die NI sind steuerabzugsfähig.

Abonnieren Sie unseren NATURSCHUTZ-NEWSLETTER

Schreiben Sie uns dazu eine Email mit dem Betreff:

"Newsletter abonnieren" an info[at]naturschutz-initiative.de


Werde jetzt Mitglied und wähle ein Geschenk!


 Aktualisierte Neuauflage


 NATURSCHUTZ MAGAZIN

Frühjahrsausgabe 

01/2024

>>> hier online lesen <<<









AUCH ALS DRUCKVERSION ERHÄLTLICH

Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar!



 


Wildkatzen melden!

Bitte melden Sie uns Wildkatzenbeobachtungen und Wildkatzensichtungen:

Formlos per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de

Bitte melden Sie uns auch Totfunde von Wildkatzen:

Verwenden Sie dazu bitte den Meldebogen und senden diesen ausgefüllt per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de


Tote Tiere an Windindustrieanlagen

Bitte melden Sie uns tote Fledermäuse und Vögel (Rotmilan, Schwarzstorch) durch/an/unter Windindustrieanlagen

Bitte verwenden Sie dazu den Meldebogen – per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Störung an und Zerstörung von Horsten

Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen

Formlos per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Unsere Kooperationspartner:

 

 

 

  

 
                               AK Westerwald
  
 
 
DR. WOLFGANG EPPLE
GANZHEITLICHER NATURSCHUTZ
 
 
 
 


 

Naturschutzinitiative e.V. (NI) - bundesweit anerkannter Verband nach § 3 UmwRG