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25.03.2022

Hessen, Reinhardswald

„Kämpfen Sie für den Reinhardswald“

Prof. Dr. Dr. h.c. Pierre Ibisch

Schützenswerter Reinhardswald - Foto: Oliver Penner

„Politische Entscheidungen sind gut, wenn sie sorgfältig abwägend, ohne Druck und einseitige Beeinflussung getroffen werden. Mein Eindruck ist, dass im Reinhardswald zu leichtfertig und zu einseitig sowie auch unter Druck entschieden und gehandelt wurde.“

„Wer das gesamte dynamisch arbeitende und sich entwickelnde Ökosystem bedenkt – gestern, heute und morgen –, wird wohl mehr erahnen, nämlich auch eine vielleicht irreversible Schädigung der Erholungsfähigkeit, mikroklimatische Randeffekte, zukünftige Risiken für den verbleibenden oder den zukünftig wieder aufwachsenden Wald. Das ist nicht einfach, das ist komplex und kann im Angesicht von Sachzwängen auch schnell verworfen werden.“

„Es ist ein Missverständnis, dass Flächen mit geschädigten oder abgestorbenen oder entfernten Bäumen aufgehört haben Wald zu sein. Es ist ein Missverständnis, dass Wege, Schneisen und Windräder mit ihren tiefen Fundamenten und den wirbelnden Rotoren im Wald kein Problem darstellen, solange nur wenige Tiere getötet werden.“

„Wenn wir Wald wollen, müssen wir ihm Raum geben, Zeit und Ruhe. Alle vermeidbaren Störungen sind zu reduzieren. Sonst besteht das Risiko, dass wir ihn mit seinen Funktionen und Leistungen verlieren. Das ist eine plausible wissenschaftliche Aussage. Sollten wir im Angesicht von plausiblen, aber bislang kaum bedachten Risiken, den Wald weiter durchpflügen, zerschneiden und umgestalten? Die Antwort auf diese Frage ist eine gesellschaftliche und politische.“

- Prof. Dr. Dr. h.c. Pierre Ibisch -

Centre for Econics and Ecosystem Management, Fachbereich für Wald und Umwelt - Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung

Lesen Sie hier den vollständigen Aufruf von Prof. Dr. Dr. h.c. Pierre Ibisch an die über 700 Teilnehmer der Demonstration für den Reinhardswald vom 12.03.2022.

Mehr hören:
https://www.deutschlandfunk.de/klimafolge-waldbrandgefahr-steigt-in-deutschland-dlf-5b847b37-100.html

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