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"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
                                                 -
Charles Darwin -

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Aktuelles

19.02.2019

Kraniche - Frühlingsboten über dem Westerwald

In den letzten Tagen sah man sie wieder zu Hunderten. Kraniche, oder wie einige Westerwälder sie mit Anspielung auf ihre Verbindungslaute nennen, „Houlgäns“.

Kraniche werden auch Vögel des Glückes genannt. Sind nun die Kraniche glücklich wenn sie wieder den Brutplätzen entgegenfliegen oder sind wir glücklich, wenn wir diese Boten des Frühlings hören? Vermutlich letzteres. Auch dass an den Massenzugtagen oft so ein schönes Wetter herrscht wie am vergangenen Wochenende, ist kein Zufall. Kraniche müssen auf ihrem 2000-6000 km langen Zug mit ihren Kräften haushalten und dann warten sie, bis eine Windrichtung, möglichst verbunden mit einer Hochdruckzone existiert, die die Vögel aus ihren Winterquartieren in Spanien und Südfrankreich mit leichtem Rückenwind gen Heimat treibt.

Weiterlesen: 19.02.2019 Kraniche - Frühlingsboten über dem Westerwald

19.02.2019

Dipl.-Biologe Günter Hahn verstärkt das Naturschutzreferat der Naturschutzinitiative e.V. (NI)

Günter Hahn, Mitglied der ersten Stunde der Naturschutzinitiative e.V. (NI), verstärkt ab sofort als Dipl.-Biologe unser Naturschutzreferat.

Seit seiner frühesten Jugend interessierte sich Günter Hahn u. a. schon für Naturfotografie, Faunistik und Ornithologie. Demzufolge studierte er Biologie und engagierte sich in diversen Naturschutzverbänden und Fachbeiräten. Er hielt Vorträge und führte Exkursionen durch, wurde Projektleiter in einem großen Planungsbüro mit den Schwerpunkten Faunistik (Standardartengruppen), Störungsökologie, Landschaftspflege, naturschutzfachliche Beweidung.

"Wir freuen uns sehr, dass unser Verein auf das hohe Wissen und die langjährige Erfahrung von Günter Hahn als Biologen und Naturschützer zurückgreifen kann", erklärte Harry Neumann, Vorsitzender der NI.  

Schwerpunktmäßig wird sich Herr Hahn im Westerwald um den Kreis Neuwied kümmern.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

+++ Bitte teilnehmen und Solidarität zeigen! +++

Mahnwache für den Erhalt des Waldes bei Heiligenroth, Westerwald – Fr, 15.02.2019, 15.00 Uhr

Treffpunkt: An der B 255, Abbiegung L145 nach Staudt (s. Kartenausschnitt unten)

 

Die Firma Bellersheim plant einen privaten Autohof an der B 255 in Heiligenroth.

Hierzu müssten ca. 5 ha Wald gerodet werden. Die Rodungsgenehmigung des Forstamtes liegt mittlerweile vor, obwohl nach Aussage der Kreisverwaltung noch gar kein Bauantrag gestellt wurde.

Das Plangebiet umfasst ein mehr als 5 ha großes Waldgebiet östlich der B 255, das gerodet werden soll. Das Gebiet zeichnet sich durch einen hohen Strukturreichtum aus und ist in weiten Teilen als mittel- bis eher hochwertig einzustufen. Menschen nutzen die angrenzende Region für Spaziergänge. Für die Tiere ist diese Waldinsel in einer vom Menschen überformten Gegend ein wichtiger Rückzugsort und Biotoptrittstein.

Die Fa. Bellersheim macht sich u.E. mit ihrem Vorhaben zu einem der größten Naturzerstörer im Westerwaldkreis.

Sie führt ihren Leitsatz „Mit viel Herzblut für Mensch und Natur“ selbst ad absurdum.

(https://www.bellersheim.de/wir-ueber-uns/familie-werte-tradition/)

Wer in der Verantwortung für den Natur- und Klimaschutz steht, darf keinen Autohof aus reinen Profitinteressen bauen.

Er handelt damit unserer Natur und Ökosystemen gegenüber respektlos, unverantwortlich und unglaubwürdig.

Am Freitag, dem 15.02.2019 veranstaltet die Bürgerinitiative eine Mahnwache an dem betroffenen Waldstück.

Wir bitten alle, hieran teilzunehmen und Solidarität zu zeigen!

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat heute über ein Anwaltsbüro Widerspruch gegen die Rodungsgenehmigung eingelegt.

Dieser Widerspruch hat aufschiebende Wirkung, es darf nicht gerodet werden.

 

Für ein Gerichtsverfahren bitten wir um Ihre/Eure Spenden:

Spendenkonto für die Unterstützung der Klage (Stichwort „Autohof“):

Naturschutzinitiative e.V. - IBAN DE 60 5739 1800 0011 5018 26 - Westerwald Bank eG

 

Treffpunkt:


 

08.02.2019

Naturschutzinitiative e.V. (NI) lehnt weiteren Ausbau der A1 ab!

Der Schaden durch den Autobahn-Weiterbau der A1 in einem für Natur und Landschaft besonders hochwertigen Bereich Deutschlands ist sehr hoch und nicht ausgleichbar.

Daher lehnt die Naturschutzinitiative e.V. (NI) den weiteren Ausbau der BAB A1 grundlegend ab.

Der Planungsraum hat eine besondere Bedeutung für großräumig lebende störungsempfindliche Tierarten, v.a. der Wildkatze, aber auch dem Luchs, die stellvertretend für weitere wanderaktive Arten des Waldes und Halboffenlandes stehen, die auf eine Populationsvernetzung angewiesen und die durch die Zerschneidungseffekte besonders betroffen sind.

Die Schädigung durch direkte Biotopvernichtung und Umfeldverschlechterung  wird den Erhaltungszustand von Zielarten der Vogelschutzgebiete wie dem Schwarzstorch, dem Rotmilan, dem Haselhuhn, dem Mittelspecht oder dem Raubwürger (um nur die wichtigsten zu nennen), deutlich verschlechtern.

Hierzu hat die Naturschutzinitiative e.V. (NI) eine naturschutzfachliche Stellungnahme abgegeben.

 


 

05.02.2019 - PRESSEMITTEILUNG

Naturschutzinitiative e.V. (NI) und Pollichia e.V. fordern:

Kein „Bike und Naturerlebnispark“ im FFH-Gebiet Idarkopf und in der Naturpark-Kernzone „Saar-Hunsrück“!

SGD Nord konterkariert den Naturschutz!

Die Ortsgemeinde Stipshausen in der Verbandsgemeinde Rhaunen im Hunsrück plant im FFH Gebiet „Idarwald“ und in der Kernzone des Naturparkes „Saar-Hunsrück“ einen „Bike- und Naturerlebnispark Idarkopf“. Von dem gesamten Plangebiet mit 90 ha Fläche liegen fast 70 ha im Wald. Vorhabenträger ist die „ecoparc concepts UG“. Geplant ist ein den  Südosthang des Idarkopfs durchziehendes Netz von 17 Abfahrtsstrecken, in die z.B. Sprungtische, Schanzen, Rampen und Erdbauten integriert werden sollen. Diese "Downhill-Trails" umfassen eine Gesamtlänge von 23 km und haben jeweils eine geplante Breite von ca. 3 m. Dazu sollen zahlreiche weitere Einrichtungen kommen wie ein Schlepplift, ein Transportband, Berg- und Talgastronomie, ein Event- und Campingplatz, Parkplätze und andere Infrastruktureinrichtungen.

Versiegelte und verdichtete Bereiche wie Trails und weitere Einrichtungen sind auf ca. 8-9 ha geplant. Weitere stark von Eingriffen veränderte Flächen werden in den Planungsunterlagen mit ca. 40 ha angegeben.

„Sollte dieses Vorhaben verwirklicht werden, würde es sich um einen der schlimmsten Eingriffe der letzten Jahre in ein europäisches Schutzgebiet und in eine Naturpark Kernzone handeln. Insbesondere da es sich um ein FFH-Gebiet handelt, das zum Schutz der Lebensräume und Arten von europäischem Belang ausgewiesen wurde. Da die Belange des Naturschutzes absoluten Vorrang haben müssen, werden wir das Planvorhaben nicht klaglos hinnehmen“, erklärten Harry Neumann, Landesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und Dr. Jürgen Ott, Präsident der Pollichia e.V.

Weiterlesen: 05.02.2019 - Kein „Bike und Naturerlebnispark“ im FFH-Gebiet Idarkopf...

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 VOGELQUARTETT

„FLIEGENDE EDELSTEINE“

 

Ein erstklassiges Vogelquartett mit 53 Karten von Dominik Eulberg


Schriftenreihe der NI:

„Natur und wir“

Feli und Onkel Catus

Eine Wildkatzengeschichte für Kinder und Jugendliche

von Dr. Sabine Bender


Denkschrift

Windkraftindustrie und Naturschutz sind nicht vereinbar

von Dr. Wolfgang Epple


Wildkatzen melden!

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Verwenden Sie dazu bitte den Meldebogen und senden diesen ausgefüllt per Email an: wildkatze[at]naturschutz-initiative.de


Tote Tiere an Windindustrieanlagen

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Bitte verwenden Sie dazu den Meldebogen – per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Störung an und Zerstörung von Horsten

Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen

Formlos per Email an: rotmilan[at]naturschutz-initiative.de

Unser Veranstaltungsprogramm 2019

zum Download:

Unsere Kooperationspartner:

 

 Deutsche Wildtier Stiftung 

 

  

 
                               AK Westerwald


 

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