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Mikroplastik und Umweltgifte

Langfristige Gesundheitsschäden durch Windkraftanlagen?!

Ein offener Brief an alle Entscheidungsträger und Verantwortlichen in Sachen "Windkraft im Wald" sowie Aufruf zu umfassender wissenschaftlicher Klärung

Von Dr. Holger Rittweger

Neben der für jeden sichtbaren unmittelbaren Verseuchung von Umwelt und Natur im Falle einer Havarie, scheint von WKA eine weitere schleichende und permanente Gefahr auszugehen, die bislang viel zu wenig Beachtung findet. Dies gilt umso mehr, als diese Industrieanlagen derzeit bevorzugt im Bereich bislang unberührter Natur errichtet werden. Es geht dabei vor allem um die Erosion der Rotorblätter, durch die offenbar in erheblichem Ausmaß Mikroplastik und dabei wohl auch das krebserregende Bisphenol A sowie sog. PFAS (= per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) in die Umwelt gelangen.

Um das Thema Mikroplastik sowie das Problemfeld PFAS hat sich u.a. der BUND in besonderem Maße verdient gemacht. Eine Verbindung zu WKA wird dabei jedoch bislang nicht hergestellt. Das dürfte ein großer Fehler sein, denn das Problem scheint weitaus größere Ausmaße zu haben, als man gemeinhin annehmen möchte. Um hier eine möglichst valide Beurteilung zu erreichen, sind natürlich möglichst seriöse Quellen zu Rate zu ziehen. Diese sind selten, es gibt aber einige klare Hinweise, die teils sogar aus der Windbranche selbst stammen. Als Beispiele sei auf

https://www.mdpi.com/1996-1073/15/22/8553

https://www.windbranche.de/news/nachrichten/artikel-25242-fraunhofer-iwes-sagt-erosion-von-windkraftanlagen-den-kampf-an

https://www.iwes.fraunhofer.de/de/presse/archiv-2017/regenerosion-an-rotorblaettern-effektiv-vorbeugen0.html

Solberg, A.; Rimereit B.-E. & J. E. Weinbach (2023): The toxic wings - Damage and casualty of wind turbine blades >>> Download PDF)

sowie

https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/onshore-wind/das-rotorblatt-im-visier-achtung-erosionsschaeden-relativ-neuen-windkraftfluegeln

verwiesen.

Auch die wissenschaftlichen Dienste des Bundestages dürften wohl eher nicht im Verdacht stehen, unqualifizierte Anti-Windkraft-Propaganda zu betreiben:

https://www.bundestag.de/resource/blob/645194/9ff58eaefc3834a9803233baeb6668d5/WD-8-023-19-pdf-data.pdf 

https://www.bundestag.de/resource/blob/971028/29bb3715fa9761cc30e124883618a811/WD-8-040-23-pdf-data.pdf

In dieser "Kurzinformation zu einem Einzelaspekt der Erosion von Rotorblättern von Windrädern" ist zu lesen, dass "sich ein maximaler Materialabtrag von 1.395 t/a für alle rund 31.000 Windkraftanlagen in Deutschland" ergibt. Umgerechnet wären das dann erschreckende 45 kg pro Windrad und Jahr! Der dann noch folgende Vergleich mit dem Abrieb von Reifen und Schuhsohlen hinkt m. E. jedoch, weil die WKA ja nicht entlang von Straßen, sondern überwiegend in bislang unberührte Landschaft gestellt werden. Hinzu kommt, dass in Sachen naturnahe Wälder ohnehin zwingend umgedacht werden muss: hier ist zukünftig auch jeder KfZ-Verkehr weitgehend zu vermeiden (!), und es wird sicher nicht einfach, Forst, Jagd und private Holzwirtschaft von dieser Notwendigkeit zu überzeugen... Sie wird aber unumgänglich, wenn man die letzten Reste unberührter Natur schützen will - bzw. muss!

Sollte das alles jedenfalls auch nur ansatzweise so zutreffen, wie zuvor umrissen, hätte dies geradezu verheerende Folgen für solch empfindliche Lebensräume wie Quellbiotope, und selbstverständlich würden diese toxischen Substanzen auch irgendwann im Grund- bzw. Trinkwasser landen!! Vor einer eindeutigen Klärung dürfte es deshalb nicht eine einzige weitere Genehmigung dieser Technologie in Wasserschutzzonen, Naturwäldern und ähnlich sensiblen Landschaftsbestandteilen geben!

Dr. Holger Rittweger
(Mitglied und Wissenschaftlicher Beirat der NI)

Büro f. Landschafts- u. Paläoökologie
65620 Waldbrunn

http://www.mobileslandschaftsmuseum.de/archiv/waldwind.htm

 

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