Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung
„Der Mensch ist längst zum entscheidenden Evolutionsfaktor geworden“, so Prof. Dr. Matthias Glaubrecht in der Fachpublikation „Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung“, die die NI anlässlich des Tages der Artenvielfalt veröffentlicht hat.
„Nach allem, was wir wissen, greifen alle Arten wie die Maschen eines großen Netzes ineinander. Je mehr Maschen wir herausnehmen, desto eher zerreißen diese Netze. Wie bei einem Fass, das Sie mit einem Tropfen zum Überlaufen bringen, sehen Sie sehr lange gar nichts. Und dann gibt es plötzlich heftige Reaktionen, das Netz wird brüchig und zerreißt irgendwann. Das gilt es zu verhindern.“
Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Evolutionsbiologe an der Universität Hamburg
Naturschutzinitiative e.V. (NI): Keine weitere Naturzerstörung für das Outlet Montabaur
RLP / Zur geplanten Erweiterung des Outlet Montabaur hat die Naturschutzinitiative e.V. (NI) eine naturschutzfachliche Stellungnahme abgegeben.
Der Hornisgrinde-Wolf darf vorerst nicht geschossen werden
+++ EILMELDUNG 30.01.2026:
Der Hornisgrinde-Wolf darf vorerst nicht geschossen werden! +++
Kalteiche: Schwarzstörche vor Windenergie retten!
Hessen / Die NI hat am 02.12.2025 Klage beim VGH in Kassel gegen den Genehmigungsbescheid zur Errichtung von drei Windindustrieanlagen bei Haiger eingereicht.
Naturschutzgebiet Nauberg: Endlich Frieden mit der Natur und den Menschen schließen
RLP / Die NI begrüßt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Rheinland-Pfalz, das die Ausweisung des Naubergs als Naturschutzgebiet bestätigt.
Halali auf den Wolf in Deutschland?
Die an die Kommission der EU übermittelte Meldung eines „günstigen Erhaltungszustandes“ für den Wolf in der kontinentalen Region Deutschlands hält einer fachlichen Überprüfung nicht stand. - Anmerkungen, Einblicke und Ausblicke von Dr. Wolfgang Epple.
Geplantes Gewerbegebiet „Concordia“ in Ransbach-Baumbach – Ausgleich ist eine „Mogelpackung“!
RLP / Die Naturschutzinitiative e.V. (NI), die sich hier mit einer 10seitigen naturschutzfachlichen Stellungnahme eingebracht hat, lehnt das Vorhaben ab, da großflächige Rinderweiden einen hohen ökologischen Wert haben.
Streuobstwiese bei Lispenhausen im Fuldatal erhalten!
Hessen / Fünf Naturschutzverbände sprechen sich gegen den geplanten Bau von zusätzlichen Gleisanlagen und die damit verbundene Zerstörung von gesetzlich geschützten Streuobstwiesen und wertvollen Brachen ab. - Foto: Arno Werner
NI-Tipps: Zwischen Hochsommer und Frühherbst
"Saure Gurken-Zeit“ oder Erholungsphase der Natur? Eine stillere Jahreszeit beginnt nun mit Anfang August in der Vogelwelt. Dazu sagen viele Vogelfreunde, es sei eine „Saure Gurken-Zeit“, da Beobachtungen nicht mehr so reichhaltig und oft weniger spektakulär sind. Ist es aber tatsächlich eine eher tote Jahreszeit?
Pflanze des Monats: Das März-Veilchen, auch Duft-Veilchen (Viola odorata)
Die erste blühende Veilchenart im Jahr ist das März-Veilchen, welches im März und April die Hauptblüte hat. Durch die frühe Blüte, einen charakteristischen Duft, die Wuchsform als Rosette, seine rundlich bis leicht nierenförmigen Blätter und natürlich die charakteristische lila Blütenfarbe ist dieses Veilchen eigentlich gut zu erkennen.
Kleinod Magerrasen – Der Gewöhnliche Fransenenzian
„Wer glaubt, Enziane wachsen nur in den Alpen, der kann einige schön blühende Arten auch in den hessischen Mittelgebirgen finden. Einer davon ist der Gewöhnliche Fransenenzian mit dem lateinischen Namen Gentianella ciliata."
Kormoran
Wenige Vögel werden so kontrovers und auch emotional behandelt wie der Kormoran. Für Gewässernutzer ist es ein „böser schwarzer fischfressender Vogel“.
Headline
here be text