NI-Regionalgruppe „Hegau-Bodensee“ begrüßt den Frühling auf dem Schienerberg
Unter der Leitung von
Dagmar Hirt
Dagmar Hirt Dagmar Hirt ist Sprecherin der NI-Regionalgruppe Hegau/Bodensee in Baden-Württemberg und Mitglied des Naturschutzreferates der Naturschutzinitiative.
(NI-Regionalgruppe Hegau-Bodensee) trafen sich einige „wetterfeste“ und naturinteressierte Teilnehmer zu einer naturkundlichen Wanderung über den Schienerberg auf der Höri am Bodensee. Alle freuten sich über die abwechslungsreiche und stille Landschaft, wo ein vielstimmiges Vogelkonzert zu hören war. Immer wieder erkannte man die Stimmen von Misteldrossel und
Rotkehlchen
Rotkehlchen Das Rotkehlchen zeigt sich besonders zutraulich gegenüber Menschen und weist nur eine geringe Fluchtdistanz auf. und der durchdringende „lachende Gesang“ des
Grünspecht
Grünspecht Der Grünspecht ist vielen Menschen bekannt, weil er sich auch in parkartigen Siedlungsbereichen aufhält und dort auf Rasenflächen bei der Nahrungssuche beobachtet werden kann.s prägte sich allen besonders gut ein.
Die Wanderung ging durch vielfältige
Lebensräume
Lebensräume Wir schützen Lebensräume! Bedrohte Vielfalt schützen und erhalten!. Die Ausblicke über bewaldete Höhen, Streuobstwiesen, Feuchtbiotope und Ackerland waren abwechslungsreich und schön. Der Schienerberg ist durch seine Grenzlage zur Schweiz eher etwas abgeschieden und deshalb Rückzugsraum für eine vielfältige Fauna. Er würde sich besonders gut eignen für die Anwendung der Wiederherstellungsverordnung, die bis 2030 auf mindestens 20 % (!) der Landflächen Renaturierungsmaßnahmen vorsieht.
Hier könnte man Steinkauz und Feldvögel wiederansiedeln, Ackerunkräutern einen Lebensraum geben und den Wald als Bannwald seiner natürlichen Entwicklung überlassen, damit Hohltaube und Schwarzspecht,
Rotmilan
Rotmilan Der Rotmilan ist der heimliche Wappenvogel Deutschlands, da hier mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes vorkommen. Er ist nur in Europa zu finden, weshalb wir für den Erhalt dieser Art eine herausragende Verantwortung haben. und Habicht weiterhin einen ungestörten Lebensraum haben (https://www.bfn.de/abkommen-richtlinie/wiederherstellungsverordnung-verordnung-eu-20241991-des-europaeischen).
Stattdessen sollen hier ein Solarpark und zwei Windparks entstehen, „Windpark Öhningen“ auf deutscher und „Windpark Chroobach“ auf Schweizer Seite, die den Wald und die stille Landschaft weitgehend zerstören werden. Die Teilnehmer zeigten sich betroffen über so viel politische Gleichgültigkeit gegenüber einem Refugium der Natur, wie man es heute immer weniger antrifft. Deshalb setzt sich die NI für den Erhalt der Natur und gegen die Industrialisierung des Schienerbergs ein.
Die Wanderung klang mit ein paar Lichtblicken am Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen aus.
Ansprechpartner:
Windpark Öhningen bedroht Artenschutz-Refugium
Baden-Württemberg / Der unter Landschaftsschutz stehende Schienerberg ist ein markanter Teil des Bodensee-Panoramas. Die Behörden wollten seine markante Form, die zum Identitätsgefühl der ansässigen Bevölkerung maßgeblich beiträgt, bis vor kurzem unbedingt erhalten.
Keine Windenergie im Wald!
Die viel gefragte Sonderbroschüre „Keine Windenergie im Wald!“ erscheint in der nunmehr 3. überarbeiteten Auflage und gibt damit den aktuellen Rechtsstand aufgrund der zahlreichen Gesetzesänderungen wieder. Sie analysiert in einem Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Faller auch die Umsetzung der RED III-Richtlinie.
Naturkundliche Wanderung über den Hochbühl
Unter der Leitung von Dagmar Hirt (NI Regionalgruppe „Hegau-Bodensee“) und Stefan Bittner („Gegenwind Hochbühl“ e.V.“) traf sich eine Gruppe von naturinteressierten Teilnehmern zu einer spannenden Wanderung über den Hochbühl bei Überlingen am Bodensee.
Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung
„Der Mensch ist längst zum entscheidenden Evolutionsfaktor geworden“, so Prof. Dr. Matthias Glaubrecht in der Fachpublikation „Biodiversität und Arten als unsere Lebensversicherung“, die die NI anlässlich des Tages der Artenvielfalt veröffentlicht hat.
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